"Nicht viel Geld": So "normal" wuchs Felix Neureuther auf
Trotz der großen Bekanntheit seiner Eltern wuchs Felix Neureuther (42) in finanziell eher bescheidenen Verhältnissen auf. Im Podcast "Wie geht's? Mit Robin Gosens" spricht der Ex-Skiprofi, der als wahrer Familienmensch gilt, jetzt offen über seine Kindheit und erklärt, warum das Promi-Dasein seiner Eltern Rosi Mittermaier (†72) und Christian Neureuther (77) nicht automatisch mit Reichtum verbunden war. Der Grund: "Meine Eltern durften damals, während ihrer aktiven Zeit, keine Profis sein. Das war damals noch bei Olympia so, sie durften keine Werbeverträge haben, das heißt, die haben kein Geld verdient." Sowohl Rosi als auch Christian zählten zu den bekanntesten Wintersportlern Deutschlands – und trotzdem war das Familienleben von Luxus weit entfernt.
Statt in einem goldenen Käfig aufzuwachsen, führten Felix und seine Schwester Ameli ein ganz normales Kinderleben – mit Schulalltag, Skiclub-Training und Fußball. "Die Mama [...] hat nicht viel Geld gehabt. Der Papa kommt aus einem Ärztehaushalt, aber ist auch in einem Berghaus aufgewachsen, und das hat mich extrem geprägt", resümierte der langjährige Freund von Profi-Kicker Bastian Schweinsteiger (41) im Podcast. Sein Vater habe dabei "sehr viel gearbeitet". Nach der Geburt der Kinder habe sich Rosi vor allem der Erziehung gewidmet: "Die Mama hatte Zeit für uns, obwohl sie dann natürlich auch immer wieder mal unterwegs war." Pokale oder Medaillen hätten bei ihnen zu Hause keine Rolle gespielt: "Es ist nie um Errungenschaften gegangen, ganz im Gegenteil." Felix zieht daraus ein klares Fazit: "Das ist, glaube ich, die größte Leistung von meinen Eltern: dass wir eine normale Kindheit hatten."
Dass dies alles andere als selbstverständlich war, macht Felix an einem Detail deutlich: Er und Ameli kamen in München zur Welt – nicht in Garmisch-Partenkirchen, wo die Familie lebte. Der Grund war der enorme Rummel um seine Mutter: "Der Hype, speziell um die Mama, war enorm damals." Eine Geburt im Heimatort hätte schlicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Gedanke, seine Kinder vor zu großem Druck zu schützen, beschäftigt Felix auch als Vater. Bereits im selben Podcast sprach er darüber, wie stark ihn die Erwartungen als Sohn zweier Wintersport-Legenden belastet hatten – und wie sehr er darunter gelitten habe, stets als "der Sohn von ..." wahrgenommen zu werden. "Der Druck von außen war schon krass", erklärte Felix rückblickend. Diese Vorurteile hätten ihn vor allem um die Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen stark verunsichert.












