Anwälte verhandeln: Luigi Mangione erwägt ein Geständnis
Luigi Mangione steht weiter im Mittelpunkt eines aufsehenerregenden Mordprozesses in den USA. Doch dieser scheint nun eine brisante Wendung zu nehmen: Wie ABC News jetzt berichtet, sollen seine Anwälte Gespräche mit Staatsanwälten über einen möglichen Plea Deal geführt haben – eine Vereinbarung, bei der er sich im Gegenzug für Zugeständnisse schuldig bekennen würde. Die Verhandlungen sollen im Vorfeld einer für Montag angesetzten Anhörung stattgefunden haben.
Wie nah sich die beiden Seiten dabei tatsächlich einer Einigung genähert haben, ist laut dem Portal bislang unklar. Fest steht: Luigi ist auf Staatsebene wegen Mordes angeklagt, während auf Bundesebene Vorwürfe des interstaatlichen Stalkings im Raum stehen. Hintergrund beider Anklagen ist der gewaltsame Tod des früheren UnitedHealthcare-Chefs Brian Thompson. Luigis Verteidigung hatte zunächst angekündigt, eine Strategie auf Basis extremer emotionaler Belastung zu verfolgen – ruderte jedoch bereits einen Tag später zurück. Quellen zufolge soll dieses Argument aber zu einem späteren Zeitpunkt im Verfahren erneut eingebracht werden.
Die Eröffnungsplädoyers im Prozess um Luigi sind derzeit für den 13. Oktober angesetzt, die Auswahl der Geschworenen soll am 8. September starten. Der Fall hatte schon kurz nach Bekanntwerden große Aufmerksamkeit erregt: Luigi soll Brian im Dezember 2024 in New York erschossen haben. Der Vorfall wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet und löste eine intensive öffentliche Debatte in den USA aus. Der Angeklagte wurde wenige Tage nach der Tat in Pennsylvania festgenommen, nachdem er zuvor von Zeugen in einem Fast-Food-Restaurant erkannt worden war.







