Rupert Grint packt über die Babyzeit im Covid-Lockdown aus

Rupert Grint packt über die Babyzeit im Covid-Lockdown aus

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min
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Rupert Grint (37) blickt auf eine Zeit zurück, die für ihn alles andere als unbeschwert war. Im Mai 2020 kam seine Tochter Wednesday zur Welt – mitten in der Coronapandemie, als weltweit strenge Kontaktbeschränkungen galten. Gemeinsam mit seiner Partnerin Georgia Groome erlebte der Schauspieler die ersten Wochen als Vater damit unter außergewöhnlichen Vorzeichen. Im Gespräch mit der Vogue erzählte er nun, wie einsam diese Phase war: Unterstützung von der Familie habe es während des Lockdowns kaum gegeben. "Es gab nur uns und das Kind im Haus", erinnerte sich der "Harry Potter"-Star. Dazu kam die permanente Sorge um die Gesundheit des Neugeborenen in einer Zeit, in der ein Virus die Schlagzeilen bestimmte. Er habe "ständig in dieser Gesundheitsangst" gelebt, so der Brite. Die Ausnahmesituation prägte die erste gemeinsame Zeit zu dritt also von Anfang an.

Die besonderen Umstände hinterließen laut Rupert auch Spuren in der Partnerschaft. "Da muss man erst lernen, mit manchen Sachen fertig zu werden. Das ist auch für eine Beziehung nicht einfach, bietet Konfliktpotenzial und kann schnell zu einer höllischen Mixtur werden", schilderte er gegenüber der deutschen Vogue. Besonders zu schaffen machte ihm der fehlende Schlaf. "Nicht immer rosig, manchmal traumatisch. Die Zeit mit einem Neugeborenen kann sehr beängstigend sein. Man hat manchmal solchen Schlafmangel, dass man beinahe halluziniert", gab der Schauspieler zu. Ausschließlich negativ erinnert er sich an diesen Lebensabschnitt aber nicht. Trotz aller Belastungen sei das Leben mit einem Baby "eben zum Glück auch eine wunderschöne Zeit" gewesen, betonte er im selben Interview, wie Kurier berichtet. Die Widersprüche der ersten Monate mit Nachwuchs bringt er damit auf den Punkt.

Inzwischen ist die Familie gewachsen: Im April 2025 verkündete Rupert die Geburt seiner zweiten Tochter Goldie. Damit sind er und Georgia mittlerweile Eltern von zwei Mädchen. Einem Millionenpublikum wurde der Brite als Ron Weasley in den "Harry Potter"-Filmen bekannt, an deren Seite er über Jahre hinweg vor der Kamera stand. Beruflich beschäftigt ihn aktuell ein Thema, das seinem Privatleben gar nicht so fern ist: Im Horrorfilm "Nightborn" spielt er einen frischgebackenen Vater, der mit großen Herausforderungen zu kämpfen hat. Die Rolle weist damit durchaus Parallelen zu seinen eigenen Erfahrungen auf – wenn auch in deutlich gruseligerem Gewand. Nach den Erlebnissen im Lockdown weiß der Schauspieler jedenfalls aus erster Hand, wie überfordernd die ersten Wochen mit einem Neugeborenen sein können.

Rupert Grint auf der 76. Berlinale 2026
Getty Images
Rupert Grint auf der 76. Berlinale 2026
Georgia Groome, britische Schauspielerin
Getty Images
Georgia Groome, britische Schauspielerin
Rupert Grint, Berlinale 2026 im Berlinale Palast
Getty Images
Rupert Grint, Berlinale 2026 im Berlinale Palast
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