Ex-Prinz Andrews erster Auftritt mit Royals nach Festnahme
Zum ersten Mal seit seiner Festnahme im Februar ist der frühere Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Am 28. Juni zeigte er sich bei den Sandringham Horse Driving Trials auf dem Anwesen von König Charles III. (77) in Norfolk – und damit auch erstmals wieder gemeinsam mit Mitgliedern der Königsfamilie. An seiner Seite waren sein Bruder Prinz Edward (62) und dessen Ehefrau Sophie, Herzogin von Edinburgh (61), die bei dem Reit-Event selbst antrat. Andrew hielt sich dabei aber bewusst im Hintergrund und beobachtete das Geschehen aus der Ferne.
Augenzeugen zufolge bemühte sich der 66-Jährige, unerkannt zu bleiben. "Andrew schlich sich rein und wieder raus und wollte definitiv nicht gesehen werden", zitierte die Zeitung The Sun einen Beobachter. Der Zeuge berichtete weiter: "Aber ich sah Andrew das Gelände um 10.30 Uhr verlassen, kurz nachdem Sophie ihre Runde geritten hatte. Dann sah ich Edward kurz danach lächelnd auf sein Auto zugehen." Auf Fotos war zudem ein Bluterguss an Andrews rechter Wange zu sehen, der bereits zuvor für Aufsehen gesorgt hatte. Laut Daily Mail besteht aber wohl kein Grund zur Sorge – er soll durch blutverdünnende Medikamente verursacht worden sein.
Der seltene Auftritt mit Familienmitgliedern steht im Kontrast zu Andrews aktuellem Status innerhalb der Royal Family. König Charles III. hatte ihm im Oktober 2025 seine royalen Titel entzogen und ihn aus seinem Haus, der Royal Lodge, verwiesen – infolge erneuter Debatten um Andrews Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). An seinem 66. Geburtstag im Februar wurde Andrew auf dem Sandringham-Anwesen festgenommen, wo er seitdem auch lebt. Die Ermittlungen laufen weiterhin: Ihm wird vorgeworfen, in seiner früheren Rolle als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an Epstein weitergegeben zu haben. Jegliches Fehlverhalten hat Andrew stets bestritten. Das Sandringham-Reit-Event selbst hat übrigens eine persönliche Verbindung zur Familie: Andrews und Edwards Vater, Prinz Philip (†99), hatte es 1982 ins Leben gerufen.













