

Louise Thompson wäre nach Leons Geburt 2021 fast gestorben
Reality-TV-Star Louise Thompson (36) hat offen über die dramatischen Wochen nach der Geburt ihres Sohnes Leo im Jahr 2021 gesprochen. Damals wäre die ehemalige "Made in Chelsea"-Darstellerin beinahe gestorben: Nachdem ihr ein Notkaiserschnitt verweigert worden war, konnte Leo während der Wehen nicht durch ihr Becken passen, und ein Noteingriff wurde unumgänglich. Dabei wurde eine Arterie verletzt, Louise verlor 75 Prozent ihres Blutes, und Ärzte kämpften vier Stunden um ihr Leben. Kurz nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erlitt sie erneut eine schwere Blutung – es folgten Wochen mit weiteren Blutungen, Sepsis und Lungenentzündung. Gegenüber The Telegraph erklärte die 36-Jährige nun, wie dieses Trauma ihre Bindung zu ihrem Sohn beeinträchtigt hat: In den Monaten nach der Geburt habe sie nur fünf Minuten täglich mit ihm verbringen können.
"Ich fand es schmerzhaft und schwierig, mich in diesen frühen Momenten auf ihn einzulassen – er war mit dem, was passiert war, verbunden, und das war für mich schwer zu verarbeiten", so Louise. Auch sein Weinen sei für sie extrem belastend gewesen: "Sein Schreien war unglaublich triggernd für mich und brachte mich in einen dissoziativen Zustand." Sie schilderte außerdem, wie sie nach ihrer Rückkehr nach Hause stundenlang regungslos im Garten saß: "Ich saß dort acht Stunden am Stück während meiner Erholung, mitten im Winter, mit einem riesigen Mantel, und starrte ins Leere." Inzwischen wurde bei ihr zusätzlich Lupus sowie das Asherman-Syndrom diagnostiziert, und sie wurde mit einem Stoma versorgt. Louise hat seither aus ihren Erfahrungen einen öffentlichen Einsatz für bessere Geburtshilfe in Großbritannien gemacht – eine Petition von ihr führte jetzt dazu, dass Baroness Amos die Ernennung einer Geburtsschutzbeauftragten offiziell empfahl.
Da Louise aufgrund ihrer gesundheitlichen Folgeschäden keine weitere Schwangerschaft austragen kann, plant sie gemeinsam mit ihrem Partner Ryan Libbey, mithilfe einer Leihmutter und IVF-Behandlung ihre Familie zu vergrößern – die Kosten dafür beziffern die beiden auf rund 58.000 Euro. In einem Instagram-Post schrieb Louise offen über die Gefühlswelt, die diese Entscheidung begleitet: "Ich trauere viel, aber ich klammere mich auch an jeden Funken Freude, den ich finden kann." Sie erklärte außerdem, dass sie es als Erfolg gewertet habe, wenn an einem Tag fünf Prozent Freude und am nächsten Tag sechs Prozent Freude da war. Gleichzeitig betonte sie, dass Freude und Trauer keine Gegensätze seien: "Sie sind Nachbarn, und manchmal sitzen sie so eng nebeneinander, dass man kaum erkennen kann, wo das eine endet und das andere beginnt."









