Anne Hathaway und Jesse Eisenberg starteten mit diesem Flop
Anne Hathaway (43) und Jesse Eisenberg (42) zählen heute zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods – ihre Karrieren begannen jedoch gemeinsam in einer Serie, an die sich kaum noch jemand erinnert. Vor rund 27 Jahren standen die beiden für die Familienserie "Sechs unter einem Dach" erstmals vor der Kamera. Die Fox-Produktion, im Original "Get Real", lief in den USA vom 8. September 1999 bis zum 12. April 2000 und drehte sich um den turbulenten Alltag der sechsköpfigen Familie Green in San Francisco. Anne und Jesse spielten darin zwei der drei Geschwister. Die Kritiken fielen zwar wohlwollend aus, doch Zuschauer fand das Format kaum. Bereits nach einer Staffel war Schluss – in den USA wurden nicht einmal alle produzierten Folgen ausgestrahlt. Aus dem Flop wurde dennoch das Sprungbrett für zwei Weltkarrieren: Anne gewann später einen Oscar, Jesse wurde ebenfalls für den begehrten Preis nominiert.
Anne spielte die älteste Tochter Meghan, eine ehrgeizige Musterschülerin, die ihre Eltern mit ihrem Verzicht auf ein College überraschte. Jesse war als jüngster Sohn Kenny zu sehen, der mit Mobbing und ersten romantischen Gefühlen kämpfte. Eric Christian Olsen (49) ergänzte das Geschwistertrio als rebellischer Cameron. Jon Tenney und Debrah Farentino stellten die Eltern Mitch und Mary dar, Christina Pickles spielte Großmutter Elizabeth. Auch die rund zwei Jahre später erfolgte Ausstrahlung bei VOX brachte "Sechs unter einem Dach" in Deutschland keinen Erfolg. Eine zweite Staffel entstand nie. Für Anne ging es trotzdem schnell bergauf: Schon 2001 gelang ihr mit dem Film Plötzlich Prinzessin der Kinodurchbruch, der bald wahrscheinlich sogar eine Fortsetzung bekommt. Nach Filmen wie "Der Teufel trägt Prada" und "Brokeback Mountain" gewann sie 2013 für "Les Misérables" den Oscar als beste Nebendarstellerin.
Jesse etablierte sich mit "Adventureland" und "Zombieland". Seine Rolle als Mark Zuckerberg (42) in "The Social Network" machte ihn 2010 international bekannt und brachte ihm eine Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller ein. Später war Jesse unter anderem im "Die Unfassbaren"-Franchise sowie in "Batman v Superman: Dawn Of Justice" zu sehen. Hinter der Kamera machte er sich ebenfalls einen Namen: Als Autor und Regisseur verantwortete er die Tragikomödie "A Real Pain", die zwei Oscarnominierungen erhielt. Mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Auftritt als Seriengeschwister arbeiteten die Schauspieler erneut zusammen. Im Animationsfilm "Rio" liehen sie 2011 den seltenen Spix-Aras Blu und Jewel ihre Stimmen. Aus den früheren TV-Geschwistern wurde damit zumindest auf der Leinwand ein Vogelpaar, das sich im Laufe der Handlung ineinander verliebt. 2014 kehrten Anne und Jesse für die Fortsetzung "Rio 2 – Dschungelfieber" ins Tonstudio zurück und sprachen Blu und Jewel erneut.











