Kurz vor dem Mordfall drohte Celeste D4vd den Tod an
Im Mordfall um den Sänger D4vd (21) sind vor Gericht explosive Details ans Licht gekommen. Bei der Voruntersuchung am Montag wurden Chatnachrichten zwischen D4vd und der 14-jährigen Celeste Rivas verlesen – und die haben es in sich. Darin drohte Celeste dem Musiker nur einen Tag vor ihrem Tod, ihn umzubringen, ihn zu erwürgen und seine Karriere zu zerstören. Auslöser war offenbar seine Freundschaft zu einer Frau namens Aysia Collins, über die Celeste extrem aufgebracht war. Laut TMZ zeigte sie sich wütend, weil Aysia sich in D4vds Haus in den Hollywood Hills aufgehalten hatte.
Am Tag nach diesen Drohnachrichten schien sich die Stimmung zwischen den beiden verändert zu haben. D4vd arrangierte per Uber eine Fahrt für Celeste zu seinem Haus. Kurz nach 22 Uhr schrieb sie ihm, dass sie fast da sei – er antwortete, das Tor sei geöffnet und die Tür unverschlossen. Das war ihre letzte Nachricht. D4vd hingegen schickte ihr danach weiter Nachrichten, fragte, wo sie sei, und bat noch nach Mitternacht um eine Antwort. Im Gerichtssaal lehnte er sich vor und wirkte ruhig, während die Nachrichten vorgelesen wurden. D4vds Anwältin Blair Berk betonte im Kreuzverhör, dass die Drohungen von Celeste ausgegangen seien und dass diese zuvor bereits gewalttätig gegenüber D4vd geworden sein soll. Außerdem soll sie selbst darauf bestanden haben, ihn vor seiner Asientournee zu besuchen. Die Staatsanwaltschaft wirft D4vd vor, Celeste am 23. April 2025 in sein Haus gelockt, sie mit einem Messer getötet und ihren Körper zerstückelt zu haben. Monate später wurden ihre Überreste in seinem Tesla gefunden. D4vd hat auf nicht schuldig plädiert.
D4vd ist vor allem über soziale Medien und Plattformen wie TikTok als Sänger bekannt geworden und hatte sich mit melancholischem Pop und viralen Hits eine große junge Fangemeinde aufgebaut. In Interviews hatte der Musiker in der Vergangenheit immer wieder erzählt, wie sehr ihn seine Online-Community geprägt habe und dass er viele Freundschaften zunächst über das Internet knüpfe. Auch privat bewegte sich der Künstler viel in der digitalen Welt, lernte Gleichgesinnte über Chats und soziale Netzwerke kennen und teilte Einblicke in sein Musikerleben mit seinen Followern.










