

Trotz Mordverdacht: D4vd stand noch Monate unter Vertrag
Im Mordfall um den Sänger D4vd (21) kommen immer neue Details ans Licht. Rund acht Monate, nachdem der 21-Jährige die damals 14-jährige Celeste Rivas am 23. April 2025 in seinem Haus in den Hollywood Hills erstochen haben soll, blieb er weiter bei seinem Plattenlabel Interscope Records unter Vertrag. Erst im Dezember 2025 trennte man sich von ihm. Das geht aus einer Zeugenaussage hervor, die nun am zweiten Tag seiner Voruntersuchung gemacht wurde.
Louis Poimiroo, Senior Vice President of Finance bei Interscope, bestätigte laut TMZ vor Gericht, dass D4vds Vertrag über sein Unternehmen Mogul Vision im Dezember 2025 beendet wurde und ihm im Jahr 2026 keine Zahlungen mehr geflossen seien. Zwischen 2022 und 2025 soll das Label ihm und damit verbundenen Unternehmen umgerechnet 4,5 Millionen Euro gezahlt haben – allein im Jahr 2025 rund 2 Millionen. Die Zahlungen umfassten Recording-Kosten, rechtliche Gebühren, Management-Honorare und weitere karrierebezogene Ausgaben. Der Vertrag hatte laut Poimiroo einen Mindestwert von 6 Millionen Euro und hätte bei Ausübung weiterer Album-Optionen sogar bis zu 16,5 Millionen Euro erreichen können. Hinzu kamen Einnahmen aus Markenpartnerschaften mit Bose, Hollister, Crocs und AMC.
D4vd erlangte bereits als Teenager mit seinem viralen Hit "Romantic Homicide" auf TikTok internationale Bekanntheit. Im vergangenen September machte er Schlagzeilen, als die Überreste einer zerstückelten Leiche im vorderen Kofferraum seines Teslas gefunden wurden. Erst im April dieses Jahres wurde D4vd offiziell festgenommen. Anfang dieser Woche ist der Prozess gestartet. Bezirksstaatsanwalt Nathan Hochman ließ verlauten, dass die Todesstrafe weiterhin als mögliche Strafe in Betracht gezogen werde.







