Wesentliche Beweismittel fehlen noch im D4vd-Mordfall
Im Mordfall gegen den Sänger D4vd (21) haben Staatsanwälte bei einer Voruntersuchung eine umfangreiche Liste an Beweismitteln offengelegt, die Ermittlern bis heute fehlen. Wie TMZ berichtet, befinden sich darunter die mutmaßliche Mordwaffe – ein scharfer Gegenstand, dessen genaue Art noch unbekannt ist – sowie zwei abgetrennte Finger des mutmaßlichen Opfers Celeste Rivas. Laut Anklage handelt es sich dabei um den linken Ringfinger, der angeblich D4vds Namen als Tattoo trug, und den kleinen Finger. Zusätzlich fehlen die Handys beider Personen, Celestes Handtasche sowie Überwachungsvideos aus seinem Haus in den Hollywood Hills, die den Tatzeitraum am 23. April 2025 zwischen 22:10 Uhr und 22:31 Uhr abdecken. Auch eine Schaufel, eine blaue Makita-Kettensäge und eine Feuermatte gelten als vermisst.
Die Staatsanwaltschaft betonte, dass Daten und Aufzeichnungen darauf hindeuten, dass D4vd im Besitz all dieser fehlenden Gegenstände war. Trotz der erheblichen Lücken im Beweismaterial sah das Gericht genug Anhaltspunkte, um einen Prozess gegen den Musiker anzuordnen. Zu den vorhandenen Beweisen zählen unter anderem Textnachrichten zwischen D4vd und Celeste sowie Fotos der 14-Jährigen. Die Ankläger erklärten, dass die noch ausstehenden Beweismittel dazu beitragen könnten, entscheidende Lücken rund um die Ereignisse vor dem mutmaßlichen Mord zu schließen. Dass die Ermittlungen erst Monate nach dem angeblichen Tatgeschehen aufgenommen wurden, erschwert die Suche und Sicherstellung der fehlenden Gegenstände erheblich.
Laut Anklage soll D4vd Celeste unter einem Vorwand zu sich nach Hause gelockt, sie erstochen, ihren Körper zerstückelt und die Überreste in zwei Taschen in seinem Tesla verstaut haben, die Monate später entdeckt wurden. D4vd ist angeklagt wegen Mordes, des fortgesetzten sexuellen Missbrauchs eines Kindes unter 14 Jahren sowie der widerrechtlichen Verstümmelung menschlicher Überreste. Auf alle Anklagepunkte hat er auf nicht schuldig plädiert. In einer vorangegangenen Anhörung hatten die Staatsanwälte Fotos der sterblichen Überreste von Celeste gezeigt, die bei den Anwesenden im Gerichtssaal für blankes Entsetzen sorgten und mehrere Personen dazu veranlassten, den Saal zu verlassen.






