Michelle Rodriguez über die neue "Fast & Furious"-Generation
Das Fast & Furious-Universum könnte auch nach dem für 2028 geplanten Kinofilm weitergehen – allerdings womöglich mit ganz neuen Gesichtern. Michelle Rodriguez (48), die seit dem ersten Teil als Letty Ortiz zur Filmfamilie gehört, sprach im Interview mit The Hollywood Reporter über die Zukunft der Reihe. Im kommenden Film wird sie noch einmal gemeinsam mit ihren langjährigen Kollegen vor der Kamera stehen. Für die bisherige Besetzung könnte damit aber Schluss sein. "Vielleicht wird es der letzte für uns sein; wir sind so etwas wie eine Brücke zu einer anderen Generation, wir geben den Staffelstab weiter", erklärte die Schauspielerin. Ganz sicher ist sie sich jedoch nicht – und verwies gleich im Anschluss auf ihren Kollegen und Hauptdarsteller Vin Diesel (59): "Aber ich weiß es nicht, sprich mit Vin, und vielleicht wird es niemals enden."
Der nächste Teil wird bereits als mögliches Finale für den aktuellen Cast gehandelt. Vin selbst hatte das Drehbuch zuvor in höchsten Tönen gelobt und es als "das beste Drehbuch, das ich seit Jahrzehnten gelesen habe" bezeichnet. Michelle hat das Skript bislang noch nicht zu Gesicht bekommen. Einen Wunsch für ihren womöglich letzten Auftritt hat sie aber dennoch: eine Rückkehr zu den Anfängen der Reihe. "Wenn ich einen Wunsch für den letzten hätte, dann wäre es, dass sie ihn zurück in die Community bringen, denn diese Community hat uns 25 Jahre lang am Leben gehalten; es ist eine globale Community", betonte sie. Statt Agentenmissionen und Ausflügen ins All sollen dabei wieder Autos im Zentrum stehen: "Lasst uns zu dem zurückkehren, womit alles angefangen hat: einem Zeitungsartikel über die Rennszene. Lasst uns dorthin zurückkehren."
Zum Jubiläum brachte Universal den ersten Teil der Reihe noch einmal ins Kino, unter anderem lief er bei einer Vorführung im Rahmen des Filmfestivals in Cannes. Bei der Jubiläumsvorführung fand Michelle aber auch ernste Worte. Der Tod von Hayden Panettiere (†36) habe sie sichtbar mitgenommen, berichtete Variety. "Ich muss euch sagen, Mann, ich kann einfach nicht ertragen, wie viele junge Menschen uns in letzter Zeit verlassen. Es ist entmutigend, und es bringt mich zum Nachdenken: Was ist da los? Es ist nicht normal", erzählte die Darstellerin und machte klar, dass ihr die Häufung solcher Nachrichten seit Jahren auffalle: "Ich möchte über nichts spekulieren, aber es ist seltsam. Ganz allgemein sind die Anzahl und das Ausmaß davon von 2010 bis heute enorm."










