Früherer Queen-Bassist Barry Mitchell stirbt mit 76 Jahren
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Früherer Queen-Bassist Barry Mitchell stirbt mit 76 Jahren

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 3 min
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Die Musikwelt trauert um Barry Mitchell: Der frühere Bassist der britischen Rockband Queen ist am 17. August 2026 im Alter von 76 Jahren gestorben. Queens offizieller Archivar Greg Brooks bestätigte die Nachricht wenige Tage später auf Facebook und teilte dazu ein Schwarz-Weiß-Foto des Musikers. "Wir haben gerade die furchtbar traurige Nachricht erhalten, dass der frühe Queen-Bassist (um 1970), Barry Mitchell, verstorben ist", schrieb er in seinem Beitrag. Barry war von August 1970 bis Januar 1971 als zweiter Bassist der Gruppe aktiv und damit Teil der Entstehungsgeschichte einer der erfolgreichsten Bands der Welt. Seit der Bekanntgabe seines Todes nehmen zahlreiche Weggefährten und Fans in den sozialen Medien öffentlich Abschied von ihm. In den Beileidsbekundungen zeigt sich große Bestürzung. Zu den genauen Umständen oder zur Ursache seines Todes wurden bislang keine Einzelheiten bekannt.

In seinem Facebook-Post erinnerte Greg auch an die Auftritte des Musikers bei den Queen-Conventions, bei denen dieser regelmäßig aus der Frühzeit der Band erzählte. "Seine Anekdoten auf der Convention waren faszinierend und boten seltene Einblicke. Er wird sehr vermisst werden", hielt der Archivar fest. Auch Gary Taylor meldete sich zu Wort und bezeichnete Barry als guten Freund. Über die Jahre hätten die beiden viele interessante Gespräche geführt – persönlich und am Telefon. Sein Freund Mark Cotterill würdigte den Verstorbenen als "einen wirklich liebenswerten Mann", der sich bei den Conventions für jeden Zeit genommen habe. Zudem sei er "ein Mann, der jeden Hut cool aussehen lassen konnte", schrieb Mark in den sozialen Medien. Auch die Fans reagierten betroffen. "So unendlich traurig. Wieder ist ein Stück lebendige Geschichte gegangen", kommentierte einer von ihnen.

Barry stammte aus London und besuchte in den 1960er-Jahren die Claremont High School in Harrow. Zuletzt lebte er in Northampton. Er hinterlässt zwei Töchter. Vor seiner Zeit bei Queen spielte er in der Band Conviction und wurde anschließend Roger Taylor (77) empfohlen. Während seines rund halbjährigen Engagements stand er bei 13 Konzerten mit der Gruppe auf der Bühne, viele davon in England. Auf ihn folgte zunächst Doug Bogie für zwei Auftritte, ehe John Deacon (75) dauerhaft an der Seite von Freddie Mercury (†45), Brian May (79) und Roger einstieg. Über seinen Abschied sagte Barry 2018 im Interview mit dem Rolling Stone: "Sie haben mich gefeuert, weil sie mich für nutzlos hielten. Tatsächlich war ich derjenige, der von ihrer Musik nicht begeistert genug war. Das ging nicht unbedingt in die Richtung, in die ich gehen wollte." Den späteren Welterfolg habe er damals nicht kommen sehen: "Ich habe das Potenzial nicht erkannt. Es ist verrückt, das heute zu sagen, aber es ist die Wahrheit."

Queen 1976: John Deacon, Freddie Mercury, Roger Taylor und Brian May
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Queen 1976: John Deacon, Freddie Mercury, Roger Taylor und Brian May
Queen-Frontmann Freddie Mercury 1982
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Queen-Frontmann Freddie Mercury 1982
Queen, 1976
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Queen, 1976