Michelle Rodriguez findet Promi-Todesfälle "nicht normal"

Michelle Rodriguez findet Promi-Todesfälle "nicht normal"

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Der Tod von Hayden Panettiere (†36) hat Michelle Rodriguez (48) sichtlich mitgenommen. Bei der Jubiläumsvorführung zu 25 Jahren "The Fast and the Furious" in Los Angeles wandte sich die Schauspielerin am Montag mit deutlichen Worten an die Anwesenden. "Ich muss euch sagen, Mann, ich kann einfach nicht ertragen, wie viele junge Menschen uns in letzter Zeit verlassen. Es ist entmutigend, und es bringt mich zum Nachdenken: 'Was ist da los?' Es ist nicht normal", erklärte sie gegenüber Variety. Konkrete Ursachen nannte Michelle nicht – sie machte aber deutlich, dass ihr die Häufung solcher Nachrichten in den vergangenen Jahren auffällt. "Ich möchte über nichts spekulieren, aber es ist seltsam. Ganz allgemein sind die Anzahl und das Ausmaß davon von 2010 bis heute enorm", so die Darstellerin weiter. Hayden war am Sonntag im Alter von 36 Jahren in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina gestorben.

Die beiden Frauen kannten sich persönlich: 2010 standen Michelle und Hayden gemeinsam als Moderatorinnen der World Music Awards auf der Bühne. In Erinnerung geblieben ist der Fast & Furious-Darstellerin vor allem die neugierige Art ihrer damaligen Kollegin – und deren fröhliches, lebensbejahendes Wesen. Auch Haydens Familie meldete sich inzwischen zu Wort. Ihr Vater Skip Panettiere würdigte seine Tochter in einer Stellungnahme, die Us Weekly veröffentlichte: "Mit tiefer Trauer teilen wir den tragischen Tod unserer geliebten Hayden mit. Sie war ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt, die allen, die sie kannten, unermessliche Liebe und Freude schenkte – und ebenso den Millionen Menschen, die sie auf dem Bildschirm sahen." Für Michelle ist der Verlust eines jungen Kollegen keine neue Erfahrung: Ihr Filmpartner Paul Walker (†40) kam im November 2013 im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall ums Leben.

Über die Zeit nach Pauls Tod sprach die Schauspielerin später sehr offen. "Ich verfiel tatsächlich ein wenig in einen Exzess. Ich wurde ziemlich verrückt. Vieles von dem, was ich im vergangenen Jahr getan habe, hätte ich niemals gemacht, wenn ich bei klarem Verstand gewesen wäre", erzählte sie 2015 im Interview mit Entertainment Weekly. Manchmal habe sie ihren Kollegen nur alle zwei Jahre gesehen – doch schon das Wissen um ihre besondere Verbindung habe ihr Halt gegeben. Rund ein Jahr lang habe sie mit extremem Verhalten versucht, sich von Gedanken über die Vergänglichkeit des Lebens abzulenken. Haydens Tod folgt zudem etwa eineinhalb Jahre nach dem Tod ihrer "Die Eisprinzessin"-Kollegin Michelle Trachtenberg (†39), die am 26. Februar 2025 im Alter von 39 Jahren starb. Blake Lively (38) gedachte der beiden Schauspielerinnen kurz nach Haydens Tod mit gemeinsamen Szenen aus dem Disneyfilm von 2005 und einem Appell für mehr Freundlichkeit.

Collage: Michelle Rodriguez und Hayden Panettiere
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Michelle Rodriguez und Hayden Panettiere
Michelle Rodriguez, Schauspielerin
Getty Images
Michelle Rodriguez, Schauspielerin
Hayden Panettiere, März 2023
Getty Images
Hayden Panettiere, März 2023
Michelle Rodriguez schlägt nach Haydens Tod Alarm: Findet ihr ihre offenen Worte angemessen?