Regisseur Tim Hetherington (41) wurde gestern in Libyen getötet – er und Mitreisende wurden während ihres Aufenthalts in dem vom Bürgerkrieg geplagten Land von einer Granate getroffen.

Wie die Familie des Filmemachers laut TMZ bestätigte, wurde Hetherington ins Krankenhaus eingeliefert, doch verstarb er bereits aufgrund der Schwere seiner Verletzungen auf dem Weg dahin. In dem Statement heißt es: „Mit großer Trauer mussten wir heute erfahren, dass unser Sohn und Bruder, der Fotograf und Regisseur Tim Hetherington heute im libyschen Misrata durch eine Panzerfaustgranate getötet wurde. Wir behalten Tim in Erinnerung durch seine großartigen Bilder und seinen oscarnominierten Dokumentarfilm „Restrepo“, den er mit seinem Freund Sebastian Junger produziert hat.“

Hetherington war trotz der gefährlichen Lage in Libyen, um weiter an seinem Multimedia-Projekt zu arbeiten, in dem er humanitäre Probleme in Zeiten des Krieges thematisierte. Bei dem Angriff zwischen Rebellen und der Regierung wurden zudem drei Fotografen verletzt, von denen einer schwere Gehirnverletzungen davontrug.


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