Lutz van der Horst erfüllt sich Traumschiff-Kindheitstraum
Es war ein Traum, der jahrzehntelang in Lutz van der Horsts (50) Herzen schlummerte! Der beliebte "heute-show"-Komiker hat es endlich geschafft: In der Neujahrsfolge des ZDF-Klassikers Das Traumschiff durfte der 50-Jährige eine Gastrolle übernehmen und damit einen seiner größten Kindheitswünsche erfüllen. "Ich bin treuer Fan und schaue die Filme schon seit den 1980er Jahren", erklärte Lutz gegenüber spot on news. Doch der Weg auf das berühmte Kreuzfahrtschiff war alles andere als einfach! Der Comedy-Autor musste die Verantwortlichen regelrecht "jahrelang nerven", bis sie ihm endlich eine Chance gaben. "Irgendwann war es dann so weit: Sie haben tatsächlich angerufen, offenbar hatten sie schließlich Erbarmen, und haben mir die Rolle angeboten", verriet der Kölner sichtlich erleichtert. Für den TV-Star war es nicht nur der erste Auftritt auf dem Traumschiff, sondern auch seine allererste Kreuzfahrt überhaupt – ein doppeltes Abenteuer also!
Was als Traumerfüllung begann, entwickelte sich allerdings schnell zu einer echten Herausforderung für den Comedy-Profi! Denn Lutz hatte mit einem Problem zu kämpfen, das viele Landratten kennen: der Seekrankheit. "Wäre Barbara Wussow nicht dabei gewesen mit ihrem Medikamentenkoffer, wäre es mit meiner Seekrankheit für mich schon hart gewesen", gestand er dankbar. Die Begegnung mit der Schauspielerin wurde für ihn zu einem weiteren persönlichen Highlight, denn Lutz ist auch ein großer Fan der "Schwarzwaldklinik". "Es war einfach schön, ihr die ein oder andere Anekdote zu entlocken", schwärmte er von den gemeinsamen Momenten mit der TV-Legende. Besonders amüsant: Während die Dreharbeiten bei "schweinekaltem" Wetter stattfanden, sollten die Szenen den Eindruck einer "warmen, lauen Nacht irgendwo in Südafrika" vermitteln – wahre Schauspielkunst unter widrigen Umständen! Trotz aller Strapazen liefen die Dreharbeiten "unglaublich professionell" ab, obwohl parallel der normale Kreuzfahrtbetrieb weiterlief.
Lutz spielte einen Kellner mit einer besonders schweren Bürde – der Charakter leidet (wie auch zwei weitere Passagiere) unter Suizidgedanken. Eine ungewöhnlich ernste Rolle für den sonst so humorvollen Entertainer, die ihm aber gut gefiel: "Ich finde es besonders spannend, dass in meiner Geschichte Komik und Tragik so eng beieinanderliegen", so Lutz. Doch das große Abenteuer war schneller vorbei als gedacht! Ursprünglich hatte Lutz mit drei Wochen in Südafrika gerechnet, doch die Realität sah anders aus: "Meine Rolle (ist) so klein, dass ich nach fünf Tagen wieder von Bord gehen musste, und zwar in Brügge in Belgien." Immerhin konnte er einen besonderen Luxus genießen – er durfte in Kapitän Florian Silbereisens (44) Kabine übernachten, da dieser erst später an Bord kam. "Das war die beste Kabine von allen", freute sich der Comedian über diesen unerwarteten VIP-Status. Ob er nun privat eine Schiffsreise machen wird? Eher nicht! Das "ständige Schaukeln" ist ihm dann doch zu viel.






