Gypsy Rose Blanchard enthüllt perfide Tricks ihrer Mutter
Gypsy Rose Blanchard (34) hat in einem Podcast erschreckende Details darüber enthüllt, wie ihre Mutter Clauddine "Dee Dee" Blanchard einen Arzt manipulierte, um eine unnötige Operation an ihr durchführen zu lassen. Im Podcast "We Need to Talk" von Paul C. Brunson schilderte Gypsy, wie Dee Dee ihr vor Arztbesuchen Orajel – ein Betäubungsgel – in den Mund rieb, damit sie beim Termin übermäßig speichelte. Der Arzt hielt das für ein medizinisches Problem und entfernte ihr daraufhin die Speicheldrüsen. "Meine Speicheldrüsen, die den Speichel produzieren, wurden aus meinem Hals entfernt", erzählte Gypsy.
Doch damit nicht genug: Gypsy berichtete außerdem, dass es einen Arzt gegeben habe, der den Verdacht hegte, dass ihre Mutter unter dem sogenannten Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom litt – einer psychischen Störung, bei der eine Bezugsperson bei einer anderen Person Krankheitssymptome erfindet oder herbeiführt. "Dieser Arzt hatte in seine Notizen geschrieben: 'Verdacht auf Munchausen by proxy bei der Mutter'", erklärte sie. Da Dee Dee nach jedem Arzttermin stets eine Kopie der Krankenakte anforderte, geht Gypsy davon aus, dass sie diesen Eintrag entdeckte und den Arzt danach nie wieder aufsuchte. Im Interview äußerte Gypsy auch, dass sie sich für das Geschehene mitverantwortlich fühlt: "Ich glaube, wenn ich den Rest meines Lebens im Gefängnis verbracht hätte, wäre das für das begangene Verbrechen fair gewesen."
Gypsy hatte 2015 gemeinsam mit ihrem damaligen Freund Nicholas Godejohn den Tod ihrer Mutter geplant. Nach mehr als acht Jahren Haft wurde sie 2023 freigelassen. Nicholas wurde zu lebenslanger Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung verurteilt. Dee Dee hatte ihre Tochter über Jahre hinweg misshandelt, ihr zahlreiche unnötige medizinische Eingriffe zugefügt und ihr gegenüber Ärzten sogar eine Krebserkrankung vorgetäuscht. Gypsy hat in der Vergangenheit erklärt, sich selbst zugleich als Opfer und als Täterin zu begreifen.








