Nach diesem Satz droht Elon Musk dem ZDF jetzt mit Klage
Tech-Milliardär Elon Musk (54) schießt gegen das Zweite Deutsche Fernsehen: Auf seiner Plattform X wirft der Unternehmer dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender ZDF "ungeheuerliche Lügen" vor und droht mit einer fetten Klage. Auslöser ist eine Moderation bei "ZDFheute live" über ausländerfeindliche Krawalle im britischen Belfast. Dort wurde behauptet, der Tesla-Chef habe gemeinsam mit einem Rechtsextremisten zur "Jagd auf Migranten" aufgerufen. Elons Star-Anwalt Joachim Steinhöfel schickte dem Sender nun eine knallharte Abmahnung und fordert eine strafbewehrte Unterlassungserklärung – ansonsten soll eine Klage folgen.
Hintergrund des Streits ist ein Posting des reichsten Mannes der Welt: Elon hatte einen Beitrag des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson geteilt und vor seinen rund 240 Millionen Followern kommentiert, dass sich nur durch lautstarke Proteste etwas ändern werde. Dass das ZDF dem Milliardär daraus eine Hetzjagd strickte, kritisieren inzwischen selbst andere deutsche Medienprofis als "völlig inakzeptabel", da es für einen Gewaltaufruf von Elon keinerlei Belege gibt. Das ZDF ruderte inzwischen kleinlaut zurück, kürzte die Passage und sprach in einer nachträglichen Korrektur von einer "unpräzisen" Formulierung.
Für Top-Jurist Joachim ist die Sache dennoch glasklar: Er spricht laut Welt von einer "ehrabschneidenden und verleumderischen Unterstellung" sowie einem "drastischen Verstoß gegen journalistische Grundsätze". Dem Sender wurde eine knackige Frist bis Donnerstagnachmittag gesetzt. Für den SpaceX-Boss ist es der nächste gigantische Machtkampf in aller Öffentlichkeit, bei dem er seine Millionen-Gefolgschaft im Netz als mächtige Waffe im Hintergrund weiß. Ob das ZDF nun einknickt oder es auf den Prozess ankommen lässt, bleibt spannend.








