Nach Sexismus-Erlebnissen zieht Lola Weippert klare Linie
Moderatorin Lola Weippert (30) sorgt mit einer klaren Ansage für Aufsehen: In ihren Firmen setzt sie auf Frauenpower. In dem Podcast "Hörbar Rust" erzählte Lola, dass sie aktuell "drei, vier" Unternehmen führe – darunter eine Immobilienfirma und eine Firma für ihre Medienarbeit – und dort bewusst ausschließlich weibliche Angestellte einstelle. Sie sei "einfach eine Frauenbefürworterin". Die ARD-Bekanntheit spricht in dem Gespräch offen über Feminismus, Gleichberechtigung und die Erfahrungen, die sie seit dem Kauf ihres Hofes im Berliner Umland im Jahr 2021 mit ihrem Herzensprojekt "Lolaland" macht.
Gleichzeitig stellte die ehemalige Radiostimme klar, dass sie nicht als Männerfeindin missverstanden werden möchte: "Ich bin eine Feministin, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung." Um diese zu erreichen, müsse man Frauen nach ihrer Ansicht viel öfter das Wort erteilen und ihnen Reichweite und finanzielle Möglichkeiten geben. Auf ihrer Baustelle erlebte die Influencerin jedoch zunächst das Gegenteil: Einige Handwerker hätten sie ignoriert und sie nicht ernst genommen. Beim Termin beim Notar sei zudem automatisch davon ausgegangen worden, dass ihr Vater der Käufer des Hofs sei – ein Moment, der sie laut eigener Schilderung tief getroffen und wütend gemacht hat. "Da denke ich mir so: Ich bin eine junge Frau - und das klingt jetzt vielleicht abgehoben, aber ich habe mit meinen jungen Jahren wahrscheinlich mehr Geld verdient, als ihr es jemals machen werdet", so Lola. Sie erwarte, Gespräche "auf Augenhöhe" zu führen und sich als Bauherrin nicht rechtfertigen zu müssen.
Privat und beruflich richtet sich für Lola derzeit vieles neu aus. Die Moderatorin hat sich von ihrer Berliner Wohnung verabschiedet und verbringt zunehmend Zeit außerhalb Deutschlands, während sie parallel ihren Hof vor den Toren der Hauptstadt zur persönlichen Rückzugs- und Arbeitswelt ausbaut. Mit "Lolaland" verbindet sie nicht nur den Wunsch nach einem eigenen Zuhause, sondern auch den Anspruch, dort Projekte nach ihren Werten umzusetzen. Themen wie Sicherheit, Selbstbestimmung und das Einstehen für sich selbst spielen für die Social-Media-Bekanntheit dabei eine große Rolle, was sich immer wieder in ihren öffentlichen Aussagen und Entscheidungen widerspiegelt.









