Roc-Nation-Streit: Richter weist Klagen gegen Jay-Z ab
Ein texanischer Richter hat alle Klagen gegen Roc Nation, das Musiklabel und Unternehmen des Rappers Jay-Z (56), abgewiesen. Die Entscheidung fiel im Rahmen des erbitterten Rechtsstreits zwischen Jay-Z und dem Anwalt Tony Buzbee, der die Klagen ursprünglich im Namen ehemaliger Mandanten eingereicht hatte. Laut Gerichtsdokumenten, die dem Portal TMZ vorliegen, begründete der Richter die Abweisung damit, dass dem Bundesstaat Texas die persönliche Zuständigkeit über Roc Nation fehle. Damit geht diese Runde des juristischen Schlagabtauschs klar an Jay-Zs Unternehmen.
Die abgewiesenen Klagen warfen Roc Nation und weiteren Anwälten aus Jay-Zs Umfeld vor, Tonys Mandanten unrechtmäßig ins Visier genommen zu haben. Sie entstanden als juristische Ausläufer der eskalierenden Fehde zwischen Jay-Z und Tony. Inhaltlich hat das Gericht die Vorwürfe dabei nicht bewertet, weshalb es grundsätzlich möglich bleibt, dass die Klagen an einem anderen Ort neu eingereicht werden könnten. Weder Jay-Z noch Tony haben sich laut TMZ bislang zu der Entscheidung geäußert.
Der Ursprung des Konflikts liegt in einer Klage, die Tony zuvor gegen Jay-Z eingereicht hatte und in der dem Rapper sexuelle Nötigung vorgeworfen wurde. Diese Klage zog Tony inzwischen wieder zurück. Jay-Z bestritt die Vorwürfe und ging seinerseits mit mehreren juristischen Schritten gegen den Anwalt vor, dem er vorwarf, falsche Anschuldigungen zu verfolgen. Der Streit ist Teil eines größeren Umfelds von Rechtsstreitigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Skandal rund um P. Diddy (56) entstanden.








