Jay-Z disst Nicki Minaj, Drake & Kanye in scharfem Freestyle
Beim jährlichen Roots Picnic Festival in Philadelphia hat Jay-Z (56) am 30. Mai für mächtig Aufsehen gesorgt. Während seines Auftritts legte der Rapper einen improvisierten Freestyle hin, in dem er gleich mehrere Kollegen ins Visier nahm: Nicki Minaj (43), Drake (39) und Kanye West (48). Die Ansagen hatten es in sich – Jay-Z teilte gegen alle drei aus und machte dabei weder bei persönlichen Themen noch bei beruflichen Rivalitäten halt. Laut Rolling Stone ließ er dabei keinen Zweifel daran, wem er sich in der Rap-Welt überlegen fühlt.
Den Anfang machte Nicki. "Diese Frau ist wieder auf ihrem Trip, sie klingt, als wäre sie in ihn verliebt. Ihr Ken kann nicht einmal seine Kinder abholen – genug davon", rappte Jay-Z. Damit spielte er auf Nickis Ehemann Kenneth Petty (48) an, der als registrierter Sexualstraftäter gilt, nachdem er 1995 wegen versuchter Vergewaltigung ersten Grades verurteilt worden war. Fans bemerkten in sozialen Netzwerken außerdem, dass Jay-Z offenbar auch einen Auftritt imitierte, bei dem Nicki im April den Text ihrer eigenen Songs vergessen hatte. An Drake, der in seinem 2026er Song "Janice STFU" mit der Zeile "The jig is up" auf Jay-Zs Spitznamen Jigga anspielte, richtete er unmissverständlich die Worte: "Der Spaß ist vorbei. Wir liegen zehn vorne. Falscher Chart-König, du solltest lieber nochmal nach oben schauen. Die Leute schauen zu Hov auf – ich habe nie zu ihnen aufgesehen." Anschließend wandte er sich gegen Kanye, der 2025 abfällige Kommentare über Jay-Zs und Beyoncés (44) Kinder Blue Ivy, Rumi und Sir gemacht hatte. "Habt ihr schon einmal von Wunderkindern gehört? Meine Kinder gehören dazu", rappte Jay-Z, wie E! News berichtet.
Dass Jay-Z ein kompliziertes Verhältnis zu Rap-Fehden hat, machte er bereits in einem früheren Interview mit GQ deutlich. Zum Beef zwischen Drake und Kendrick Lamar (38) sagte er: "Alles drumherum war irgendwie so, als würde uns das ein paar Schritte zurückwerfen." Er fügte hinzu, er wisse nicht, ob Battles noch Teil der Kultur sein müssten: "Es geht zu weit. Es bringt die Kinder der Leute mit rein. Das mag ich nicht." Als bessere Alternative sieht er Kollaborationen: "Man könnte dasselbe erreichen, was das Sparring angeht, mit Zusammenarbeiten, anstatt alles auseinanderzureißen."











