Wendung im Fall Guthrie: Zwei mysteriöse Briefe aufgetaucht
Fast fünf Monate nach dem Verschwinden von Nancy Guthrie gibt es im Vermisstenfall der Mutter von "Today"-Moderatorin Savannah Guthrie (54) beunruhigende Neuigkeiten. Wie NBC News unter Berufung auf Insider berichtet, sind zwei Briefe aufgetaucht, die den Fall in eine neue Richtung lenken könnten. Während in einem ersten Schreiben noch eine Lösegeldsumme in Kryptowährung für die sichere Rückkehr der Seniorin gefordert wurde, deutet ein zweiter Brief bereits auf das Ableben von Nancy hin. Beide Briefe wurden an Jessica Bobula, die Nachrichtenchefin des NBC-Lokalsenders KOLD in Arizona, gesendet. Die zuständigen Ermittler stufen die Briefe nach ersten Prüfungen als potenziell glaubwürdig ein.
Trotz der erschreckenden Entwicklung hält Savannah an ihrer Hoffnung fest und spricht offen über die emotionale Belastung. In der Sendung "Today with Jenna and Sheinelle" sagte sie Anfang Juni: "Ich weine jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit und jeden Morgen auf dem Weg nach Hause." Im Gespräch mit ihrer Kollegin Hoda Kotb hatte sie zuvor beschrieben, wie schwer ihr die Rückkehr ins Studio nach Monaten der Suche gefallen sei: "Ich kann nicht zurückkommen und versuchen, etwas zu sein, was ich nicht bin. Aber ich kann auch nicht wegbleiben, denn es ist meine Familie." Spekulationen, dass ihre Geschwister oder ihr Schwager in den Fall verwickelt sein könnten, wies sie gegenüber People als "unverantwortlich und grausam" zurück. Ein menschlicher Knochen, der am 7. Mai etwa elf Kilometer von Nancys Zuhause entfernt gefunden wurde, sei laut einem Sprecher der Polizei Tucson zudem "kein strafrechtlich relevanter Fund" gewesen.
Trotz der neuen Entwicklungen gibt Savannah die Hoffnung auf ein Lebenszeichen ihrer Mutter nicht auf. Laut NBC News orientiere sie sich dabei auch an Fällen wie dem von Elizabeth Smart (38), die nach ihrer Entführung lebend gefunden wurde. Zum Muttertag hatte Savannah ihrer Mutter in einem emotionalen Beitrag versprochen, weiterzukämpfen: "Wir vermissen dich mit jedem Atemzug. Wir werden nie aufhören, nach dir zu suchen. Wir werden niemals Frieden finden, bis wir dich gefunden haben", schrieb sie damals im Netz. Schon im März hatten Savannah und ihre Geschwister gemeinsam mit ihren Partnern in einem Statement die Öffentlichkeit um weitere Hinweise gebeten. Sie erklärten, jede noch so kleine Beobachtung könne entscheidend sein.








