Entführung: Das steht im Lösegeldbrief an Savannah Guthrie
Im Fall der verschwundenen Nancy Guthrie sind nun Details über den ersten Lösegeldbrief an die Öffentlichkeit gelangt. Im Podcast "Crime Junkie" las Kriminaljournalistin Briana Whitney den Brief vor, der direkt an die Moderatorin Savannah Guthrie (54) gerichtet war. Der Brief begann mit den Worten: "Hallo, Savannah. Wir haben deine Mutter, Nancy. Sie ist sicher, aber verängstigt." Der unbekannte Absender forderte darin Millionenbeträge in Bitcoin und setzte zwei Fristen: vier Millionen Dollar bis zum 5. Februar 2026 sowie – sollte diese Frist verstreichen – sechs Millionen Dollar bis zum 9. Februar 2026. Für den Fall, dass keine Zahlung eingehe, drohte der Verfasser mit dem Tod der 84-Jährigen: "Ihr Leben liegt in Ihren Händen."
Weiter hieß es in dem Schreiben: "Es liegt im Interesse aller, dies so schnell wie möglich abzuschließen. Sie werden mich von hier an nicht kontaktieren können. Es wird keine Verhandlungen geben. Spielen Sie keine Spielchen. Strafverfolgungsbehörden werden Ihnen nicht helfen können." Am Ende des Briefes machte der Absender laut Whitney zusätzliche Angaben zum Haus von Nancy – darunter die Lage einer weißen Smartwatch neben dem Bett und ein zerstörtes Flutlicht im Hinterhof. Das FBI prüft den Brief noch immer auf seine Echtheit. Ein zweites Schreiben, das im Juni an die Familie und verschiedene Medien geschickt wurde, behauptete, Nancy sei tot – enthielt jedoch keine Entschuldigung oder Forderung für die Herausgabe des Leichnams.
Nancy verschwand in der Nacht zum 1. Februar 2026 aus ihrem Haus in Tucson im US-Bundesstaat Arizona. Überwachungskameras zeigten einen maskierten Mann, der die Türklingelkamera manipulierte. Savannah hatte nach dem Verschwinden ihrer Mutter mehr als zwei Monate pausiert und ist seit April wieder als Moderatorin der "Today Show" zu sehen – doch die Situation zehrt sichtlich an ihr. Zu Gast in der Sendung "Today with Jenna & Sheinelle" sprach sie offen über ihren Alltag: "Ich weine jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit und jeden Abend auf dem Heimweg."









