Nicki Minajs 10-Millionen-Dollar-Stalker-Klage ist beendet
Ein über ein Jahr andauernder Rechtsstreit zwischen Nicki Minaj (43) und einem ehemaligen Fan hat nun ein Ende gefunden. Tameer Peak hatte die Rapperin auf 8.720.676 Euro verklagt, weil sie ihn angeblich öffentlich als "Stalker" bezeichnet und online verunglimpft haben soll. Wie TMZ berichtet, hat Tameer jetzt eingewilligt, seine Klage wegen Verleumdung und emotionaler Belastung fallen zu lassen. Laut neu eingereichten Gerichtsdokumenten haben sich die beiden Parteien auf einen Kompromiss geeinigt.
Tameer hatte in seiner Klage behauptet, Nicki habe ihn im Netz falsch dargestellt und sogar beschrieben, er sei "eine Sandwichhälfte zu kurz". In einem Brief an das Gericht erklärte er nun, dass er die Klage nicht weiterverfolgen wolle. Sein "vorrangiges Ziel" beim Einreichen der Klage sei es gewesen, ein aus seiner Sicht unangemessenes Verhalten formell anzufechten und seinen Beschwerden im Rahmen des Gerichtsverfahrens Gehör zu verschaffen. Dieses Ziel habe er erreicht. Nicki selbst hatte in neuen Gerichtsdokumenten argumentiert, die Klage sei verspätet eingereicht worden und inhaltlich nicht stichhaltig, da ihr ehemaliger Fan nicht überzeugend nachweisen könne, dass die entsprechenden Aussagen sich konkret auf ihn bezogen.
Der Fall hatte sich unter anderem wegen Schwierigkeiten auf Nickis Seite bei der Suche nach einem Anwalt in die Länge gezogen, nachdem ihr ursprünglicher Rechtsbeistand die Zusammenarbeit beendet hatte. Die Rapperin, die mit bürgerlichem Namen Onika Tanya Maraj heißt, ist seit Jahren eine der bekanntesten und erfolgreichsten Künstlerinnen im Rap-Genre. Abseits ihrer Musik ist sie immer wieder Gesprächsthema – unter anderem aufgrund verschiedener öffentlicher Auseinandersetzungen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern sowie rechtlicher Angelegenheiten.








