Wegen Haftbefehl: Wiz Khalifa sagt dem Openair Frauenfeld ab
Wiz Khalifa (38) wird beim diesjährigen Openair Frauenfeld nicht auftreten. Der Rapper hat nicht nur seinen Auftritt beim Schweizer Festival abgesagt, sondern gleich seine gesamte Europa-Tournee gestrichen. Als Begründung nannte er laut Blick eine ungeklärte Rechtslage: "Meine rechtliche Situation ist noch nicht geklärt, daher entschuldige ich mich bei meinen Fans in Europa, aber wir müssen das noch einmal wiederholen, wenn sie nicht versuchen, euren Jungen hinter Gitter zu bringen." Das Openair Frauenfeld findet vom 9. bis 11. Juli statt – Wiz, der von der Polizei auf die Fahndungsliste gesetzt wurde, hätte am letzten Festivaltag am Abend auf der Bühne stehen sollen.
Hintergrund der Absage ist eine Verurteilung in Rumänien. Der Rapper war dort 2024 nach einem Konzert wegen des Vorwurfs des Drogenbesitzes zum Eigenkonsum verhaftet worden. Im Dezember 2025 folgte ein Urteil: neun Monate Haft. Da er die Strafe jedoch nie antrat und sich weiterhin in den USA aufhält, erließ Rumänien einen internationalen Haftbefehl gegen ihn. Bei einer Einreise nach Europa würde ihm damit eine Festnahme drohen. Das Festival teilte gegenüber Blick mit: "Wir bedauern diese Absage sehr, arbeiten aber bereits intensiv daran, eine passende Lösung für unser Publikum zu finden. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir diese über unsere offiziellen Kanäle kommunizieren."
Nicht nur Wiz Khalifas Auftritt ist ungewiss – auch der des deutschen Rappers Haftbefehl (40) steht auf der Kippe. Aykut Anhan hatte zuletzt via Instagram eine gesundheitlich bedingte Auszeit angekündigt. Ob er trotz dieser Pause in Frauenfeld auftreten wird, ist bislang noch unklar. Ursprünglich hätte Wiz gar nicht ins Gefängnis gemusst, sondern nur 3.000 Lei, umgerechnet rund 600 Euro, zahlen sollen. Der Rap-Star, der seinen weltweiten Durchbruch wegen seines Hits "Black and Yellow" (2010/2011) erreichte, versucht nun bereits seit Monaten mit seinem Team juristisch gegen das härtere Urteil vorzugehen.












