Hunter Biden enthüllt: Der Krebs von Joe Biden hat gestreut

Hunter Biden enthüllt: Der Krebs von Joe Biden hat gestreut

- Malin Friedrich
Lesezeit: 2 min
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Der Gesundheitszustand von Joe Biden (83) verschlechtert sich offenbar weiter. Sein Sohn Hunter Biden (56) sprach in der BBC-Sendung "Newsnight" offen über die Erkrankung des früheren US-Präsidenten. Der aggressive Prostatakrebs habe demnach inzwischen nicht mehr nur die Knochen befallen, sondern sich noch weiter ausgebreitet. "Der Krebs hat gestreut, er hat Metastasen in seinen Knochen und darüber hinaus gebildet. Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr schwächend, aber er ist immer noch da draußen und macht immer noch sein Ding", erklärte Hunter in dem Interview. Für ihn selbst sei es eine große Belastung, seinen Vater in diesem Zustand zu erleben. "Es ist wirklich schwer. Es ist wirklich traurig, das mitanzusehen", gestand er. Trotz der starken Schmerzen und der Schwäche ziehe sich der Politiker aber nicht zurück, sondern bleibe weiterhin aktiv.

Sein Sohn würde sich sogar wünschen, dass Joe seine Beschwerden häufiger äußern würde. "Ich wünschte, er würde sich mehr beschweren, denn es ist nicht gut", sagte Hunter. Woher der Ex-Präsident seinen Antrieb nehme, erklärte er sich vor allem mit dessen enger Bindung an die Vereinigten Staaten: "Er glaubt so sehr an dieses Land." Auch für die Familie sei Joe nach wie vor eine feste Größe: "Er ist unser Fels." Öffentlich gemacht hatte der Politiker seine Diagnose im Mai 2025. Bereits damals war bekannt, dass der aggressive Prostatakrebs in die Knochen gestreut hatte. Es folgten eine Strahlen- sowie eine Hormonbehandlung. Seine Ehefrau Jill Biden (75) erklärte später, ihr Mann komme den Umständen entsprechend zurecht. Wegen des fortgeschrittenen Stadiums werde er aber wohl für den Rest seines Lebens mit der Krankheit leben müssen.

Erste Anzeichen hatte es offenbar schon deutlich früher gegeben, wie Jill im SiriusXM-Podcast "Let's Talk Off Camera With Kelly Ripa" berichtete. Noch während der Amtszeit im Weißen Haus war Jill aufgefallen, dass ihr Mann nachts auffällig oft auf die Toilette musste – teilweise bis zu siebenmal pro Nacht. Sie wandte sich damit an das damalige Ärzteteam und ging davon aus, dass die Beschwerden medizinisch abgeklärt würden. Die nächtlichen Toilettengänge hörten allerdings nicht auf. Erst nachdem das Ehepaar aus dem Weißen Haus ausgezogen war, drängte die Politikerin auf eine erneute Untersuchung. Im Mai 2025 erhielten die Bidens dann die Diagnose: Prostatakrebs im vierten Stadium.

Joe Biden und sein Sohn Hunter im August 2022
Getty Images
Joe Biden und sein Sohn Hunter im August 2022
Joe Biden, Januar 2025
Getty Images
Joe Biden, Januar 2025
Joe und Jill Biden im Mai 2025
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Joe und Jill Biden im Mai 2025