DFB-Deal vor Abschluss? Jürgen Klopp steht wohl kurz davor
Jürgen Klopp (59) steht offenbar kurz vor seiner Rückkehr auf die große Bühne des Fußballs: Einem DFB-Funktionär zufolge befinden sich die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Ex-Trainer des FC Liverpool auf der Zielgeraden. Wie der Sport-Informations-Dienst berichtet, erzielte die DFB-Spitze mit Präsident Bernd Neuendorf und seinem Vize Hans-Joachim Watzke bei einem Treffen am Dienstag in München mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff den erhofften Durchbruch. Klopp soll demnach einen Vierjahresvertrag als Bundestrainer bis zur WM 2030 erhalten.
Heute sollen Neuendorf und Watzke den Aufsichtsrat sowie die Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG über den Stand der Dinge informiert haben – diese beiden Gremien müssen am Ende der Einigung offiziell zustimmen. Noch steht allerdings ein abschließendes Gespräch zwischen Red-Bull-Chef Mintzlaff und Klopp aus, der sich derzeit als TV-Experte bei MagentaTV in den USA aufhält. Dieses Treffen soll am Rande des WM-Endspiels in New York stattfinden. Dabei soll auch geklärt werden, in welcher Form Jürgen dem Red-Bull-Konzern künftig noch zur Verfügung stehen kann. Eine Rolle als Markenbotschafter, wie zwischenzeitlich spekuliert worden war, soll laut Sportschau keine Option sein. Mit zum DFB nehmen will der Trainer außerdem seinen langjährigen Co-Trainer Peter Krawietz. Läuft alles nach Plan, könnte die offizielle Vorstellung des neuen Bundestrainers noch in der kommenden Woche erfolgen.
Klopp ist derzeit noch bis 2029 als Head of Global Soccer an den Red-Bull-Konzern gebunden. Den Weg als Bundestrainer frei gemacht hat der Rücktritt von Julian Nagelsmann (38), der nach dem deutschen Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay seinen Posten geräumt hatte. Jürgen selbst hatte sich bereits zuvor bei MagentaTV klar geäußert und seine Bereitschaft für eine Rückkehr signalisiert. Seine erste Aufgabe als möglicher neuer Bundestrainer würde ihn gleich in der Nations League erwarten – mit Spielen gegen die Niederlande, Serbien und Griechenland im September und Oktober.











