

Bundestrainergerüchte: Jürgen Klopp macht erneut Hoffnungen
Jürgen Klopp (59) sorgt endlich selbst für Klarheit in der Bundestrainer-Frage – und macht den Fans neue Hoffnung. Am Sonntagabend erklärte er als Fußball-WM-Experte bei MagentaTV, dass er sich mit seinem aktuellen Arbeitgeber geeinigt habe und damit ein entscheidender Knoten geplatzt sei. "Ich habe eine Einigung mit Red Bull gefunden, eine großzügige Regelung", sagte Jürgen in der Livesendung. Gleichzeitig betonte der Fußballtrainer, dass mit dem Deutschen Fußball-Bund noch Gespräche anstehen und "nichts final" sei. Dennoch scheint der Weg für den Wunschkandidaten an die Seitenlinie der Nationalmannschaft nun frei zu sein – nach Tagen voller widersprüchlicher Meldungen und Dementis.
Denn zuvor hatte es ein regelrechtes Verwirrspiel um Jürgen gegeben. Medien wie die Bild und Sky hatten berichtet, Red Bull lasse seinen "Head of Global Soccer" ohne Bedingungen aus dem bis 2029 laufenden Vertrag ziehen. Berater Marc Kosicke widersprach diesen Berichten dann gegenüber dem Sport-Informations-Dienst jedoch entschieden. Nun bestätigt Jürgen selbst, dass nach einem Gespräch mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff eine Einigung erzielt wurde – Details dazu behielt der Coach allerdings für sich. Beim DFB verweist man derweil weiter auf laufende Prozesse. Der Verband teilte mit, man kommentiere den Verhandlungsstand nicht, die Entscheidung liege bei den zuständigen Gremien. Jürgen rechnet dennoch mit Tempo und erklärte, eine Vorstellung beim DFB könne "in den nächsten Tagen, im Idealfall" über die Bühne gehen, auch wenn noch "viele Gespräche" geführt werden müssten und einige Sponsorenfragen offen seien.
Für Jürgen ist der Wirbel um seine Person längst nichts Neues. Schon kurz nach dem WM-Aus der deutschen Mannschaft in den USA wurde sein Name als möglicher Nachfolger von Julian Nagelsmann (38) gehandelt, während er noch als Experte für MagentaTV die Spiele kommentierte und Nachfragen zu seiner Zukunft auswich. Der frühere Bundesligaprofi, der in seiner Karriere unter anderem Borussia Dortmund und Liverpool trainierte, gilt seit Jahren als einer der prägendsten Köpfe im internationalen Fußball und ist für seine emotionale Art an der Seitenlinie bekannt. Privat lebt Jürgen mit seiner Frau Ulla zurückgezogen und hält sein Familienleben mit den beiden Söhnen weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Umso genauer hören Fans nun hin, wenn der Coach öffentlich über seine Zukunft spricht – und viele hoffen, dass er bald nicht mehr nur als Experte, sondern als Bundestrainer für Deutschland im Einsatz sein wird.












