Lauren Sánchez' Met-Gala-Kleid: Stardesignerin lästert ab
Die diesjährige Met Gala sorgt auch Tage nach dem Event noch für Gesprächsstoff – zumindest was das Outfit von Lauren Sánchez (56) betrifft. Die Moderatorin und Unternehmerin war in diesem Jahr nicht nur als Gast bei der glamourösen Veranstaltung in New York dabei, sondern auch als Ehrenvorsitzende und Co-Sponsorin gemeinsam mit ihrem Mann Jeff Bezos (62). Ihr maßgefertigtes marineblaues Korsagenkleid des Couture-Labels Schiaparelli zog dabei jede Menge Aufmerksamkeit auf sich – allerdings nicht nur positive. Kostümdesignerin Molly Rogers ließ dem Magazin Ok! zufolge kein gutes Haar an dem Look. Während eines Panel-Auftritts bei Fashionphile in New York fragte sie provokant: "Wie hat sie es geschafft, Schiaparelli so billig aussehen zu lassen?!"
Molly, die unter anderem für ihre Emmy-prämierte Arbeit an den Serien "Sex and the City" und dem Film "Der Teufel trägt Prada" bekannt ist, steht mit ihrer Meinung nicht allein. Auch online erntete das Kleid Kritik – viele Kommentatoren bemängelten, dass der Look angesichts des Mottos "Fashion Is Art" zu wenig experimentell gewesen sei. Lauren hingegen sprach im Magazin Vogue davon, die Kreation gemeinsam mit Schiaparelli-Kreativdirektor Daniel Roseberry und Stylist Law Roach entwickelt zu haben. "Wir haben besprochen, was ich gerne trage und wie meine Persönlichkeit ist, und dann hat Daniel es in ein Design umgewandelt", erklärte sie. Einen schmalen Taillenbereich habe sie dabei ausdrücklich selbst gewünscht. Das Kleid lehnte sich an das berühmte Gemälde "Madame X" von John Singer Sargent an, das einst wegen eines herabgefallenen Schulterträgers als skandalös galt.
Die Wellen, die Laurens Kleid schlägt, beobachtet Körpersprache-Expertin Dr. Lillian Glass mit professioneller Distanz. Im Gespräch mit dem Magazin ordnete sie ein, dass Prominente sehr genau wissen, was sie anziehen: "Je bizarrer die Mode, desto mehr werden sie bemerkt und im Gedächtnis behalten", erklärte sie. Lauren, die sich längst auch als Produzentin und Unternehmerin einen Namen gemacht hat, rückt damit einmal mehr nicht mit einem Projekt, sondern mit ihrem Auftritt selbst in den Fokus der Öffentlichkeit.








