

Morddrohungen: Bombenalarm gegen Messi vor WM-Spiel enthüllt
Lionel Messi (39) soll während der WM 2026 in den USA das Ziel von zwei konkreten Mord- und Bombendrohungen gewesen sein. Das geht aus einem durchgesickerten Polizeidossier mit Unterlagen des FBI und des International Police Cooperation Center hervor, über das zuerst die spanische Sportzeitung Marca berichtete. Kurz vor Argentiniens drittem Gruppenspiel gegen Jordanien Ende Juni in Dallas meldete sich demnach ein Mann telefonisch beim dortigen Flughafen. Er kündigte an, das Stadion mit selbst gebauten Bomben und einem Sturmgewehr zu stürmen, um den Fußballstar, der gerade um seinen Vater trauert, zu töten. Vor dem Achtelfinale gegen Ägypten in Atlanta tauchte dann eine weitere Drohung in den sozialen Netzwerken auf. In dem im Dossier dokumentierten Beitrag hieß es: "Ich werde das Atlanta Stadium betreten und Messi mit vier an meinem Körper festgebundenen Bomben in die Luft sprengen." Damit standen die Sicherheitsbehörden innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal wegen konkreter Drohungen gegen Lionel in Alarmbereitschaft.
Noch während der Partie gegen Ägypten erhielt die Polizei einen weiteren brisanten Hinweis: Im Stadion sollten sich mehrere Bomben befinden. Einsatzkräfte durchsuchten daraufhin die Arena mit Spürhunden. Sprengsätze wurden jedoch nicht entdeckt, sodass sich der Alarm letztlich als Fehlalarm erwies. Die im Dossier aufgeführten Vorfälle zeigen, dass die Behörden rund um Lionels WM-Auftritte wiederholt auf Gewaltandrohungen und mögliche Anschläge reagieren mussten. Auch Englands Nationalmannschaft war von einem Sicherheitsalarm betroffen: Vor dem Halbfinale gegen Argentinien wurde der Teambus nach einer Bombendrohung auf Sprengstoff kontrolliert. Ein Spürhund schlug bei der Untersuchung zunächst an und sorgte damit für zusätzliche Anspannung. Nach Informationen von The Sun hing die Reaktion des Tieres allerdings mit mechanischen Problemen und einem Ölleck am Fahrzeug zusammen. Nachdem die Gefahr ausgeschlossen worden war, konnten die englischen Spieler ihre Fahrt fortsetzen.
Auch im Umfeld anderer WM-Teams kam es zu beunruhigenden Zwischenfällen. Im Hotel der portugiesischen Nationalmannschaft erkundigte sich ein verdächtiger Mann nach Einzelheiten zu Cristiano Ronaldos (41) Unterbringung. Zwei Tage später wurde er an demselben Ort festgenommen. Nach Argentiniens Achtelfinale gegen Ägypten geriet zudem Schiedsrichter François Letexier massiv ins Visier: Der französische Unparteiische erhielt mehr als 6000 Hassnachrichten. Darunter befanden sich dem Dossier zufolge auch Morddrohungen, weshalb die Sicherheitsmaßnahmen für François und seine Familie zeitweise verstärkt wurden. Die dokumentierten Fälle beschränkten sich damit nicht auf Stadien und Mannschaftsbusse, sondern betrafen ebenso Teamhotels sowie das private Umfeld eines Schiedsrichters. Obgleich bei den Bombenwarnungen in Atlanta und am englischen Teambus glücklicherweise kein Sprengstoff gefunden wurde, lösten die Drohungen dennoch Durchsuchungen, verstärkte Kontrollen und eine Debatte um zusätzliche Schutzmaßnahmen aus, die noch lange nicht verstummen dürfte.










