Max Verstappen crasht bei Heimrennen heftig in die Barriere
Beim Heim-Grand-Prix in Zandvoort erlebte Max Verstappen (28) am Sonntag einen heiklen Moment. Schon nach einer Runde geriet der Wagen des Weltmeisters auf der tückisch feuchten Piste ins Rutschen und schlug schließlich bei hohem Tempo schwer in die Barriere ein. Die Wucht des Aufpralls zerstörte den Red-Bull-Wagen weitgehend und hinterließ ein Trümmerfeld auf dem Asphalt. Die wichtigste Nachricht folgte jedoch sogleich: Der Niederländer konnte die beschädigte Sicherheitszelle eigenständig und ohne Verletzungen verlassen. Die Sorge im Fahrerfeld war dennoch groß, was sich besonders im Funkspruch seines Stallkollegen Liam Lawson widerspiegelte: "Geht es ihm gut? Das war heftig", erkundigte sich der Neuseeländer laut Dagbladet unmittelbar nach dem Vorfall bei seiner Crew.
Um die Fahrbahn von den verstreuten Teilen zu befreien und die Streckensicherheit wiederherzustellen, unterbrach die Rennleitung die Konkurrenz umgehend. TV-Experte Stein Pettersen verdeutlichte kurz darauf die Wucht des Aufpralls nach der kniffligen Reifenwahl auf nasser Piste: "Das ist ein ordentlicher Einschlag. Es war eine hohe Geschwindigkeit. Er hatte da fast ein bisschen Glück. Weiter hinten gab es eine Lücke im Zaun." Dass einem Ausnahmekönner wie Max ein solch folgenschwerer Fahrfehler unterläuft, sorgt bei Fans für Erstaunen. Fast zeitgleich geriet übrigens auch Gabriel Bortoleto im Audi ins Schleudern, drehte sich einmal um die eigene Achse, konnte aber ohne Kollision weiterfahren.
Für die vielen Tausend Fans, die für ihren Sporthelden an die Küste gereist waren, wandelte sich die Vorfreude schlagartig in Enttäuschung. Die personelle Situation im Team war an diesem Wochenende ohnehin speziell, da Liam kurzfristig für den verletzten Isack Hadjar einsprang und Yuki Tsunoda zu Racing Bulls aufrückte. Für Max persönlich markiert der Crash den turbulenten Schlusspunkt einer ereignisreichen Woche: Erst wenige Tage zuvor hatte er mit einem langfristigen Vertrag bei Red Bull sämtlichen Wechselspekulationen den Riegel vorgeschoben. Das verfrühte Aus auf heimischem Terrain zeigt nun jedoch einmal mehr die kompromisslose Härte des Rennsports, in der selbst für den Seriensieger kein Platz für Unaufmerksamkeiten bleibt.









