So hat das Vatersein das Leben von Max Verstappen verändert

So hat das Vatersein das Leben von Max Verstappen verändert

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min

Seit der Geburt seiner Tochter Lily vor gut einem Jahr hat Formel-1-Weltmeister Max Verstappen (28) seine Prioritäten völlig neu gesetzt. Im Gespräch mit dem Telegraaf gibt der viermalige Champion nun offen Einblicke in sein Familienleben und erklärt, was ihm bei der Erziehung wirklich wichtig ist. Eines steht für ihn dabei fest: "Für mich ist das Allerwichtigste: immer man selbst zu sein." Druck werde er Lily niemals machen – weder in Richtung Sport noch sonst wohin. "Von mir aus darf sie komplett selbst entscheiden, was sie später gerne machen möchte oder nicht", betont der Rennfahrer.

Auch beim Thema Öffentlichkeit zieht Max klare Grenzen. Lily ist bislang nicht im Fahrerlager zu sehen – und das ist seine bewusste Entscheidung. Soziale Netzwerke machen das Leben im Rampenlicht aus seiner Sicht deutlich härter als früher, weshalb er seine Tochter konsequent aus der Öffentlichkeit heraushält. "Sie muss später selbst entscheiden, ob sie das will oder nicht", erklärt er. "Ein Baby oder kleines Kind sollte ein sorgenfreies Leben führen." Der dichte Rennkalender macht das Familienleben zwar nicht einfacher, aber Max versucht, so viel Zeit wie möglich zu Hause zu verbringen: "Ich fliege eigentlich auch nach dem Rennen immer so schnell wie möglich nach Hause." Dass sich Rennsport und Familienzeit manchmal trotzdem verbinden lassen, zeigte zuletzt das Wochenende beim Miami Grand Prix, wo er seine Mutter, seine Schwester sowie seine Freundin Kelly Piquet (37) und Lily dabei hatte. Danach genossen sie gemeinsam noch ein paar Urlaubstage – "das war wunderschön", so Max.

Dass Abschiede mit einem kleinen Kind besonders schwer wiegen können, weiß er aus eigener Kindheitserfahrung. Sein Vater Jos Verstappen war selbst Formel-1-Fahrer und regelmäßig zu Rennen unterwegs. "Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, als mein Vater zu den Formel-1-Rennen aufgebrochen ist. Das fand ich auch nicht schön", gesteht Max. Manchmal sei Jos sogar "heimlich durch die Hintertür" verschwunden, weil der kleine Max so geweint hatte. Diese Erinnerungen prägen ihn bis heute. Beim Miami Grand Prix hatte Max zuletzt gegenüber dem Magazin People betont, wie sehr er das Vatersein liebt – und wie sehr Lily und Stieftochter Penelope sein Leben bereichern.

Max Verstappen, August 2025
Getty Images
Max Verstappen, August 2025
Max Verstappen und Kelly Piquet mit ihrer Tochter im Mai 2025
Instagram / maxverstappen1
Max Verstappen und Kelly Piquet mit ihrer Tochter im Mai 2025
Kelly Piquet und Max Verstappen
Getty Images
Kelly Piquet und Max Verstappen
Glaubt ihr, Max trifft die richtige Balance zwischen Formel 1 und Familienzeit?