Sein künstlerisches Talent machte aus ihm einen Star. Der japanische Regisseur Isao Takahata schuf mit dem Studio Ghibli etliche Anime-Filme. Zu weltweiter Berühmtheit gelangte er aber mit einem ganz bestimmten Zeichentrickwerk: Er schuf die beliebte Kinderserie "Heidi". Jetzt die traurige Nachricht: Der begnadete Künstler verstarb im Alter von 82 Jahren in einem Krankenhaus in Tokio, wie es in lokalen Medien heißt.

Isao habe den Kampf gegen seinen Lungenkrebs verloren. Das Begräbnis des Altmeisters des Animes sei für den 15. Mai angesetzt, wie die japanische Presse berichtet. Ein Produzent aus Isaos Studio, Toshio Suzuki, plane eine große Abschiedszeremonie für den Tag, wie Spiegel Online erfahren hat. "Es gab noch so vieles, das er tun wollte. Es bricht einem das Herz", zeigt sich der ehemalige Mitarbeiter erschüttert.

Der kreative Kopf mit dem sympathischen Lächeln brachte zu Lebzeiten Mangas, die populären japanischen Comics, in die westliche Welt. Für seinen jüngsten Film "Die Legende der Prinzessin Kaguya" wurde er vor drei Jahren sogar für einen Oscar in der Kategorie "Bester animierter Spielfilm" nominiert.

Isao Takahata beim Locarno Film Festival in der SchweizSplash News
Isao Takahata beim Locarno Film Festival in der Schweiz
Isao Takahata bei einer Verleihung in der französischen Botschaft in TokyoJIJI PRESS / AFP / Getty Images
Isao Takahata bei einer Verleihung in der französischen Botschaft in Tokyo
Isao Takahata bei den Oscars 2015Jason Merritt / Getty Images
Isao Takahata bei den Oscars 2015


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