Große Trauer in der Filmwelt: Mit Carl Schell (91) ist der letzte der vier großen Schell-Geschwister Maria, Maximilian (✝83) und Immy am Donnerstagabend in einem Pflegeheim im schweizerischen Locarno verstorben! Der österreichische Schauspieler wirkte in zahlreichen deutschen und amerikanischen Filmen und Serien mit – beispielsweise dem Kriegsfilm "Der blaue Max" (1966) und der TV-Show "Butler Park" aus dem Jahr 1972. Der Regisseur hatte zuletzt jedoch immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und starb nun an Organversagen!

Carl war seit 1970 mit seiner Frau Stella verheiratet und hatte zwei Kinder mit ihr. Gegenüber Bild sprach die Witwe jetzt über den Tod ihres Mannes. "Carl hat das Leben geliebt, mein Mann hat bis zur letzten Sekunde gekämpft. Er wollte nicht gehen, obwohl er schon am Ende nicht mehr ansprechbar war", erzählte die Trauernde. Hinter den Angehörigen liegen schwere Stunden – bis zum Schluss wichen die Schauspielerin und ihre Kinder Caroline und Marko ihrem Vater nicht von der Seite. "Nun ist er endlich erlöst und hat seine Ruhe gefunden", erklärte die Sängerin weiter.

Carl soll nun in Locarno eingeäschert werden. "Ich habe auf unserer Terrasse ein Beet angelegt, auf das die Skulptur mit der Asche kommt. So wird Carl bei mir bleiben. Carl war die große Liebe meines Lebens und wird es immer bleiben", offenbarte Stella. Die besagte Skulptur wird ihre Tochter anfertigen.

Carl Schell, SchauspielerAction Press / United Archives GmbH
Carl Schell, Schauspieler
Carl und Stella Schell 2002 in BrissagoAction Press / Michael Wiese/face to face
Carl und Stella Schell 2002 in Brissago
Carl Schell 2002 in BrissagoActionPress / Michael Wiese/face to face
Carl Schell 2002 in Brissago


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