Artur Brauner ist an seiner letzten Ruhestätte angekommen. Am Wochenende verbreitete sich die Nachricht, dass der erfolgreiche Filmproduzent im stolzen Alter von 100 Jahren verstorben ist. Seine Familie erklärte in tiefer Trauer, dass die Kinolegende einen Schwächeanfall nicht überlebt habe. Drei Tage nach seinem Tod wurde Brauner nun in Berlin beigesetzt – mit einer großen Trauerfeier für Familie, Freunden und Kollegen.

Am Mittwochnachmittag wurde Brauner auf dem jüdischen Friedhof im Westen Berlins beerdigt. Laut dpa soll unter anderem auch der frühere Berliner Bürgermeister Walter Momper vor Ort gewesen sein. Den Sarg des 100-Jährigen zierte ein großer Bund weißer Rosen. Die Grabrede wurde laut der Berliner Morgenpost von Rabbiner Yitshak Ehrenberg gehalten, einem engen Vertrauten der Familie. Brauner wurde neben seiner 2017 verstorbenen Ehefrau Maria bestattet.

Hunderte Trauergäste erwiesen Brauner die letzte Ehre, darunter bekannte Gesichter wie Schauspielerin Meret Becker (50), Sängerin Kata Armstrong, Theaterdirektor Martin Woelffer oder Ex-Kultursenator Christoph Stölzl. Der Produzent wurde so rasch nach seinem Tod bestattet, weil dem jüdischen Glauben nach die Seele den Körper erst nach der Bestattung verlassen kann.

Artur Brauner im April 2008 in BerlinGetty Images
Artur Brauner im April 2008 in Berlin
Artur Brauner (M.) mit seinem Enkel David Zechbauer und seiner Tochter Alice BraunerGetty Images
Artur Brauner (M.) mit seinem Enkel David Zechbauer und seiner Tochter Alice Brauner
Artur Brauner im Februar 2018 in BerlinGetty Images
Artur Brauner im Februar 2018 in Berlin


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