Diese Tragödie schockierte Tierfreunde in ganz Deutschland! In der Silvesternacht verstarben über 30 Tiere im Krefelder Zoo, nachdem ein Feuer auf dem Dach eines Affenhauses ausgebrochen war – sehr wahrscheinlich ausgelöst durch eine Himmelslaterne. Da es in Deutschland keine Beerdigungsmöglichkeiten für Wildtiere gibt, werden die verstorbenen Vögel, Flughunde und Affen jedoch nicht beigesetzt. Nun kündigte der Zoo aber an, eine Gedenkstätte errichten zu wollen!

In einer Stellungnahme auf Facebook heißt es: "Die Zoomitarbeiter, die seit vielen Jahren einen engen Kontakt mit den Tieren pflegten, haben sich im Rahmen ihrer Trauerbewältigung gegen eine Urnengrabstätte auf dem Zoogelände ausgesprochen." Die Zooleitung werde diesen Wunsch respektieren. Trotzdem können Besucher des Tierparks der toten Tiere bald vor Ort gedenken. "In fernerer Zukunft werden wir einen Gedenkort im Zoo einrichten", kündigte der Zoo an.

Nur zwei Schimpansen überlebten das Feuer. Auch zu ihrer Gesundheit gab es in der Mitteilung ein Update: Bally und Limbo gehe es gesundheitlich gut. Sie hätten zwar Verbrennungen an Händen, Füßen und im Gesicht. Ihr Haarkleid sei aber vollständig erhalten. "Beide essen und trinken gut", freute sich die Zooleitung. Die Affen sollen deshalb in den kommenden Tagen die Krankenräume verlassen und eine nicht einsehbare Innenanlage beziehen.

Das abgebrannte Affenhaus im Krefelder ZooRevierfoto / ActionPress
Das abgebrannte Affenhaus im Krefelder Zoo
Das abgebrannte Affenhaus im Krefelder ZooRevierfoto / ActionPress
Das abgebrannte Affenhaus im Krefelder Zoo
Mantelpavian im Krefelder ZooUnited Archives GmbH
Mantelpavian im Krefelder Zoo
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