Dieser Anruf veränderte Emilie Kisers Leben für immer
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Dieser Anruf veränderte Emilie Kisers Leben für immer

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Emilie Kiser öffnet ihr Herz und spricht erstmals ausführlich über den tragischen Tod ihres Sohnes Trigg. In Jay Shettys (38) Podcast "On Purpose" erinnert sich die Influencerin daran, wie sie im Mai 2025 gerade bei einem Mädelsabend war, als sie der Anruf ihres Mannes Brady erreichte. "Ich war seit fünf Wochen im Wochenbett und bin zum Abendessen für einen Mädelsabend ausgegangen. Und ungefähr zehn Minuten, nachdem ich angekommen war, bekam ich einen Anruf von meinem Mann, dass unser Sohn Trigg in den Pool gefallen sei und nicht mehr atme", sagt sie und ringt dabei mit den Tränen. Emilie eilte damals verzweifelt ins Krankenhaus – doch sechs Tage nach dem Unfall, am 18. Mai 2025, starb ihr kleiner Sohn. Im Podcast berichtet sie jetzt, wie dieser eine Abend ihr ganzes Leben für immer verändert hat.

Den Moment des Anrufs schildert Emilie als besonders erschütternd. "Ich konnte den Schmerz und auch die Verwirrung in seiner Stimme hören. Ich wusste sofort, noch bevor er überhaupt etwas sagte, dass etwas nicht stimmte", sagt sie und ergänzt: "Unser ganzes Leben hat sich an diesem Tag komplett verändert." Rückblickend beschreibt die Influencerin die Zeit nach dem Unfall als einen Zustand zwischen Schock und Alarmbereitschaft. Sie habe sich nur gewünscht, dass Trigg wieder gesund werde. Zudem spricht Emilie offen über ihre Schuldgefühle und die Fragen, die sie seitdem begleiten: "Man kann dieses Gefühl gar nicht beschreiben, wenn das eigene Kind infolge eines vermeidbaren Unfalls, einer vermeidbaren Tragödie, stirbt. Alles, was einem durch den Kopf geht, ist: 'Wo habe ich versagt? Wo haben wir versagt? Wie konnte das passieren? Warum ist das passiert?'", erklärt sie.

Besonders persönlich wird das Gespräch, als Emilie verrät, wie sie ihrem Mann mit der Zeit vergeben konnte. Sie sagt, dass sie anfangs große Wut auf Brady gespürt und sogar damit gerungen habe, ob ihre Ehe daran zerbrechen könnte. Später habe sie jedoch erkannt, dass sie genauso gut selbst an seiner Stelle hätte sein können. Brady habe sich an dem Abend um den damals erst wenige Wochen alten Teddy gekümmert, Muttermilch aufgetaut und versucht, das Baby zu beruhigen. "Das entschuldigt nichts. Es entschuldigt nicht, was passiert ist", betont sie, fügt jedoch hinzu: "Aber diese Verantwortung zu übernehmen, zusammen mit all den anderen Dingen, die ich hätte anders machen können, hat mir so viel echte, tiefe, ehrliche, rohe Empathie für ihn gegeben – dass das auch ich hätte sein können … Ich würde mir so sehr wünschen, dass er mir verzeiht und weiß, dass ich nie wollte, dass das passiert." Genau dieser Gedanke habe ihr geholfen, Mitgefühl für ihren Mann zu entwickeln. Emilie und Brady sind neben Trigg auch Eltern von Teddy, der beim Tod seines großen Bruders erst fünf Monate alt war. Nun versucht das Paar, Schritt für Schritt wieder zusammenzufinden, gemeinsam mit Teddy als Familie weiterzuleben und gleichzeitig das Andenken an Trigg hochzuhalten.

Emilie Kiser, 2026
Instagram / emiliekiser
Emilie Kiser, 2026
Emilie Kiser mit ihrem Mann Brady und ihren Söhnen Teddy und Trigg, April 2025
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Emilie Kiser mit ihrem Mann Brady und ihren Söhnen Teddy und Trigg, April 2025
Emilie Kiser und ihr Sohn Trigg im Juli 2024
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Emilie Kiser und ihr Sohn Trigg im Juli 2024
Steht ihr hinter Emilies Entscheidung, öffentlich über Schuldgefühle und Vergebung zu sprechen?