Emilie Kiser entschuldigt sich für fehlende Schwimmweste
Ein Urlaub auf Mallorca brachte Emilie Kiser in die Kritik: In einem Video, das ihre Bekannte und ebenfalls Influencerin Madi Curtis im Juni auf ihrem Account teilte, war Emilies 16 Monate alter Sohn Theodore – von allen nur Teddy genannt – ohne Schwimmweste auf einem Boot zu sehen. Die Aufnahmen, die zwischenzeitlich wieder gelöscht wurden, zeigten beide Familien bei einem Ausflug auf dem Wasser. Während Madi Curtis' Sohn in einer der Szenen eine orangefarbene Schwimmweste trug, war Teddy in einem kurzen Moment ohne jede Schutzausrüstung neben seinem Vater Brady Kiser zu sehen. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich die Clips rasend schnell, und zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer reagierten entsetzt.
Nun meldete sich Emilie in ihrer Instagram-Story zu Wort und stellte sich der Kritik offen. Sie räumte den Fehler klar ein und betonte, wie bewusst ihr und Brady das Risiko sei: "Unser Kind hätte während der gesamten Bootsfahrt seine Schwimmweste tragen sollen, nicht nur für die kurzen Momente, in denen er sie nicht anhatte. Wir wissen auf schmerzhafte Weise, dass sich in Sekundenschnelle alles verändern kann, und wir hätten es besser machen müssen." Gleichzeitig richtete sie sich auch an jene, die ihrer Familie Verständnis entgegenbrachten, ohne die Kritiker zu ignorieren: "Wir erkennen und schätzen die echte Sorge, die Menschen für unsere Kinder empfinden. Es gibt aber auch tiefe Wut und Schmerz, die uns entgegengebracht werden, und wir verstehen die Grundlage dieser Gefühle."
Emilie und Brady leben seit Mai 2025 mit einem besonders schweren Schicksal: Ihr älterer Sohn Trigg starb mit nur drei Jahren nach einem Ertrinkungsunfall im heimischen Pool und wurde im Krankenhaus für tot erklärt. Seitdem nutzt die Influencerin ihre Reichweite, um immer wieder über Pool- und Wassersicherheit zu sprechen. In einem emotionalen TikTok-Video sagte sie vor Kurzem über den Tod ihres Sohnes: "Es war ein Unfall, aber es war ein vermeidbarer Unfall. Ich werde dafür immer die volle Verantwortung übernehmen, denn als Eltern ist es deine Aufgabe, dein Kind zu schützen." Gemeinsam erwarten sie und ihr Mann inzwischen ihr drittes Kind und betonen in ihrem neuen Statement, dass sie weiter für mehr Sicherheit am Wasser eintreten und aus ihren Fehlern lernen wollen, während die Erinnerung an Trigg ihren Alltag begleitet.











