

Wasserrohrbruch bremst Erling Haaland bei WM-Spiel aus
Erling Haalands (25) erste Fußball-WM begann in Foxborough mit einem handfesten Wasserschaden: Gegen den Irak traf der norwegische Angreifer in der ersten Spielhälfte direkt doppelt, doch dann streikte plötzlich die Stadiontechnik. Wegen der Hitze wird bei der WM in den USA die Bewässerung vieler Plätze auch während des Spiels vorgenommen. So auch bei diesem Match – bis plötzlich ein Rasensprenger im Strafraum meuterte und kurzerhand den Sechzehner flutete. Während einige Spieler fassungslos auf den unerwarteten Mini-Geysir starrten, versuchten herbeigeeilte Handwerker hektisch, das Problem in den Griff zu bekommen.
Ungünstigerweise trat der Defekt ausgerechnet vor dem Tor auf, in dem Erling zuvor seinen Hattrick vorbereitet hatte. Doch statt weiterer Offensivszenen spielte sich nun für kurze Zeit ein ungeplantes Technikspektakel auf dem Rasen ab. Größere Auswirkungen auf das Spiel hatte die Panne allerdings nicht: Nach einer Pause ging das Match weiter und die Norweger letztlich als klare Sieger vom Platz. Neben Erling, der in der ersten Halbzeit zwei Tore erzielte, trafen auch Leo Østigård und Aymen Hussein. Der Irak konnte lediglich ein Tor verbuchen – das allerdings auch nur durch eine ungeschickte Aktion von Aymen.
Abseits des Rasens sorgt Erling mit seinem Privatleben ebenfalls immer wieder für Gesprächsstoff. Zuletzt hatte er in dem Podcast "The Rest is Football" erzählt, dass seine Freundin Isabel Haugseng Johansen nicht immer begeistert davon sei, wie oft sich bei ihm alles um Fußball drehe. Der Sportler verbringt demnach auch außerhalb seiner Einsätze viel Zeit mit Spielen vor dem Fernseher. Auf dem Platz zeigte sich nun einmal mehr, wie sehr sein Spiel von den Bedingungen abhängen kann: Selbst ein erfolgreicher WM-Start mit zwei Toren wurde in Foxborough von einer kuriosen Szene rund um Wasser und Rasen begleitet.











