Künstliche Intelligenz macht Barbara Schöneberger "Angst"

Künstliche Intelligenz macht Barbara Schöneberger "Angst"

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Barbara Schöneberger (52) gehört zu den Menschen, die kaum etwas aus der Fassung bringt. Die 52-Jährige strahlt in der Öffentlichkeit eine Leichtigkeit aus, die sie zu einer der beliebtesten TV-Persönlichkeiten Deutschlands gemacht hat. Doch in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Frühstück bei Barbara" ließ sie die Maske fallen – zumindest ein wenig. Mit ihrem Gast, dem Moderator Jochen Schropp (47), sprach sie offen über ein Thema, das ihr offensichtlich wirklich nahegeht: die rasante Ausbreitung von Künstlicher Intelligenz und digitaler Vernetzung. Barbara gab dabei freimütig zu, dass sie sich in einer etwas widersprüchlichen Lage befindet: "Ich moderiere ja auch viele so Technologiekonzerngeschichten." Trotzdem ließ sie keinen Zweifel daran, wie sie persönlich über die Entwicklung denkt.

"Der momentane technische Fortschritt und alles, was wir da nutzen können – es führt nicht zum Besseren", sagte Barbara, die zuletzt mit einem Beauty-Eingriff Schlagzeilen machte. Und weiter: "Seit diese Technologie so auf dem Vormarsch ist, ist ja alles schlechter geworden!" Ihr Gesprächspartner Jochen, bekannt als Moderator von Promi Big Brother, teilte die Sorgen seiner Gastgeberin. Auch ihm mache das alles "Angst". Gleichzeitig zeigte er sich jedoch pragmatischer als Barbara: Er halte es schlicht für unrealistisch, sich der KI grundsätzlich zu verweigern – denn die Technologie werde früher oder später zum festen Bestandteil des Alltags. Barbara hingegen zog eine unmissverständliche Konsequenz aus ihrer Überzeugung: Wenn sie die Wahl hätte, würde sie das Internet und Social Media einfach aus der Welt schaffen. Ihre Begründung: Sie befürchtet eine Gesellschaft, in der Menschen durch Automatisierung überflüssig gemacht werden und Ausbildungsplätze verschwinden.

Die Unterhaltung nahm schließlich eine etwas leichtere Wendung, als das Gespräch auf das Thema Online-Dating kam. Jochen berichtete von seinen eigenen Erfahrungen mit Dating-Apps und gestand, dass er einem gemütlichen Fernsehabend auf dem Sofa einem Blind Date im Zweifel vorziehen würde. Barbara ließ sich nicht lange bitten und gab prompt einen Rat aus dem analogen Zeitalter: "Wenn du jetzt rausgehst und du setzt dich im Sommer in ein Café, ist es doch noch einfacher, jemanden kennenzulernen, als wenn man das auf einer Plattform machen muss." Und mit einem Augenzwinkern ergänzte sie: "Vielleicht nicht in Berlin. Aber vielleicht fährst du einfach mal in so eine süddeutsche Stadt – da sind ja alle so viel zugewandter."

Barbara Schöneberger moderiert das ESC‑Vorentscheid‑Finale in Berlin-Adlershof, Februar 2026
Getty Images
Barbara Schöneberger moderiert das ESC‑Vorentscheid‑Finale in Berlin-Adlershof, Februar 2026
Jochen Schropp, TV-Moderator
Getty Images
Jochen Schropp, TV-Moderator
Barbara Schöneberger bei der NDR Talk Show am 6. Februar 2026 in Hamburg
Imago
Barbara Schöneberger bei der NDR Talk Show am 6. Februar 2026 in Hamburg
"Seit diese Technologie auf dem Vormarsch ist, ist alles schlechter geworden" – wie bewertet ihr Barbaras Aussage?