"Anderes Verhältnis": Uschi Glas schwärmt von Tochter Julia
Uschi Glas (82) hat beim Oktoberfest in München private Einblicke gegeben. Bei der Mercedes-Benz Damenwiesn in der Käfer Wiesn-Schänke sprach die Schauspielerin mit Bunte über das Verhältnis zu ihren drei Kindern Alexander, Julia und Ben Tewaag (50). Besonders innig ist die Bindung zu ihrer Tochter. Nachdem sie bereits zwei Söhne bekommen hatte, sei Julias Geburt für Uschi ein überwältigender Moment gewesen. "Als dann damals meine Tochter zur Welt kam, musste ich vor Glück bitterlich weinen, weil ich es nicht fassen konnte, dass ich jetzt ein Mädchen habe", erinnerte sich die TV-Bekanntheit. Ihre Söhne liebe sie natürlich genauso. Sie gesteht aber auch, dass die Beziehung zu ihnen eine andere sei: "Ich liebe meine beiden Söhne sehr, aber das sind halt Buben. Das ist ein ganz anderes Verhältnis."
Uschi sei heute "sehr dankbar" darüber, dass sie Mutter eines Mädchens wurde. Sie und Julia stehen sich nach wie vor ausgesprochen nah. In ihrer Tochter erkennt die Schauspielerin viele Eigenschaften wieder, die sie selbst mitbringt. "Meine Tochter achtet darauf, dass sie selbstständig ist, dass sie trotz Kinder arbeitet, dass sie eben ihre Persönlichkeit behält und sich nicht – wie soll ich sagen? – unterwirft", erklärt die Dreifachmama. Uschi erläutert: "Sie ist taff, hält auch was aus und ist eine Kämpferin wie ich auch. Das freut mich." Auch modisch hat das Mutter-Tochter-Duo eine Gemeinsamkeit: Weil die Frauen dieselbe Konfektionsgröße tragen, reicht Uschi das eine oder andere Dirndl einfach an ihre Tochter weiter. Es freue sie, wenn Julia ihre früheren Trachten trägt.
Doch nicht immer war das Verhältnis zu ihrer Familie so unbeschwert. Uschis drei Kinder stammen aus der Beziehung mit ihrem Ex Bernd Tewaag. Vor einem Jahr sprach die Schauspielerin im ORF über eine der schwersten Phasen ihres Lebens. Nach 22 Jahren Ehe folgte 2003 die Scheidung. Der Anlass war eine Affäre ihres damaligen Mannes mit einer deutlich jüngeren Würstchenverkäuferin. Der Fall machte als "Würstl-Affäre" Schlagzeilen. "Die gescheiterte Ehe hat mir sehr zugesetzt. [...] Das wünsche ich niemandem", betonte Uschi.





















