Andrea Kiewel wegen Waldbränden aus Frankreich evakuiert
Was als entspannter Sommerurlaub an der französischen Atlantikküste gedacht war, wurde für Andrea Kiewel (61) zum Albtraum: Die ZDF-Moderatorin befand sich am Bassin d'Arcachon bei Bordeaux, als die verheerenden Waldbrände die Region erfassten und sie zur Flucht zwangen. In der SuperIllu schilderte Andrea die dramatischen Stunden – und machte dabei keinen Hehl aus ihrer Erschütterung. Schon tagsüber regnete Asche vom Himmel, die Sonne verschwand hinter dichten Rauchwolken und auf den Straßen bildeten sich lange Fahrzeugkolonnen. Das eigentliche Grauen kam jedoch nachts, als auf ihrem Mobiltelefon der Katastrophenalarm ertönte.
In der Nacht musste Andrea gemeinsam mit ihrem Partner innerhalb kürzester Zeit das Weite suchen. Ausgerüstet mit kaum mehr als ihren Pässen, einem Ladekabel und zwei Wasserflaschen flohen die beiden im Mietwagen durch das Katastrophengebiet – während der Wald links und rechts der Straße lichterloh brannte. Die Moderatorin findet eindringliche Worte dafür: "Das Wort 'Flammen' ist maßlos untertrieben", schreibt sie rückblickend. Auch nach der geglückten Flucht lassen sie die Erlebnisse nicht los: "Ich weine, während ich das hier aufschreibe, weil es mir so unendlich leidtut für die Menschen [...] Und weil ich nicht aufhören kann, an die Feuerwehrleute zu denken, die ihre Leben riskieren."
Die Waldbrände in Frankreich machen in diesem Sommer vielen Menschen zu schaffen. Auch George Clooney (65) und seine Frau Amal (48) mussten ihr Zuhause in der Provence wegen der Flammen verlassen. Die Feuer haben sich laut der Nachrichtenagentur Associated Press über eine Fläche ausgebreitet, die der vierfachen Größe von Paris entspricht, und betreffen neben Frankreich auch Spanien, Italien und Griechenland.








