Orlando Blooms Film-Dreier mit Mara-Schwestern empört

Orlando Blooms Film-Dreier mit Mara-Schwestern empört

- Anna Pejsek
Lesezeit: 3 min
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Eine Bettszene, zwei Schwestern und jede Menge Gesprächsstoff: Orlando Bloom (49) sorgt mit Werner Herzogs (84) neuem Drama "Bucking Fastard" gerade für hochgezogene Augenbrauen im Netz. Der Schauspieler verkörpert darin Gareth Mulroney, der mit den Zwillingsschwestern Jean und Joan Holbrooke im Bett landet – gespielt werden die beiden ausgerechnet von den echten Schwestern Kate Mara (43) und Rooney Mara (41). Ins Rollen kam die Diskussion, nachdem der Schauspieler und der Regisseur am Wochenende beim 74. Filmfestival von San Sebastián über die Sequenz gesprochen hatten. Gegenüber Variety beschrieb Orlando den Dreh als einen "sehr aufrichtigen Moment", den er gemeinsam mit Kate und Rooney erschaffen habe. Die beiden Schwestern selbst haben sich zu der kontrovers diskutierten Szene bislang nicht ausdrücklich geäußert. Im Film sind Jean und Joan unzertrennlich: Sie sprechen im Gleichklang, teilen dieselben Träume – und verlieben sich beide in denselben Mann.

Laut Orlando prägen vor allem die Einfachheit der beiden Figuren, ihre sinnlichen Wünsche und ihre Unschuld die Szene. Seine sensible Rolle gerate dabei schnell an ihre Grenzen. Werner Herzog ließ seinen Darstellern bei den Dreharbeiten viel Raum, wie er Variety verriet: "Es gibt Momente, in denen ein Regisseur einen Schritt zurücktreten muss. Bei der Liebesszene sagte ich zu Orlando: 'Du liegst im Bett und hast zwei Frauen in deinen Armen. Wie du damit umgehst, kann ich dir nicht vorschreiben.' Es ist wunderschön, weil sie so viel Charme und Tiefe hat." Nach der Veröffentlichung des Interviews fiel die Reaktion auf Reddit deutlich ablehnender aus. Ein Nutzer nannte das Gezeigte "einfach nur seltsam", ein anderer bezeichnete es als "bizarr". Letzterer verwies zugleich darauf, dass eine wahre Begebenheit als Inspiration diente. Weitere Nutzer fragten sich, weshalb Kate und Rooney der Szene zugestimmt hätten.

Das Drama ist von den eineiigen Zwillingen Greta und Freda Chaplin inspiriert, die Anfang der 1980er-Jahre wegen ihrer gemeinsamen Schwärmerei für einen Nachbarn zum Dauerthema der britischen Boulevardpresse wurden. Seine Weltpremiere feierte der Film am 3. September 2026 bei den Filmfestspielen von Venedig. Für die beiden Schauspielerinnen ist es übrigens das allererste gemeinsame Projekt. Beim Toronto International Film Festival 2026 nannte Kate es einen Traum, diese Rolle an der Seite ihrer Schwester spielen zu dürfen. Rooney ergänzte gegenüber People, das gemeinsame Debüt als Schwestern habe sich "einfach perfekt angefühlt". Bei der Arbeit entdeckten die beiden neue Seiten aneinander. "Ich habe festgestellt, dass sie bei der Arbeit eine richtig feurige Seite hat", erzählte Rooney dem Magazin über Kate. Diese verriet im Gegenzug, ihre Schwester höre "nie auf zu naschen". Auch bei den gemeinsamen Szenen half ihnen ihre enge Verbindung: "Sobald wir den Rhythmus unseres gemeinsamen Sprechens gefunden hatten, fühlte es sich fast wie ein Lied an, als hätten wir einen unausgesprochenen Rhythmus gefunden, und es war sehr musikalisch. Es geschah einfach ganz natürlich", so Kate.

Rooney Mara, Kate Mara und Orlando Bloom im Getty Images Portrait Studio beim Toronto International Film Festival 2026
Getty Images
Rooney Mara, Kate Mara und Orlando Bloom im Getty Images Portrait Studio beim Toronto International Film Festival 2026
Der Cast bei der Premiere von "Bucking Fastard" beim Toronto International Film Festival
Getty Images
Der Cast bei der Premiere von "Bucking Fastard" beim Toronto International Film Festival
Werner Herzog und Orlando Bloom bei einem Fototermin beim Festival in San Sebastián
Getty Images
Werner Herzog und Orlando Bloom bei einem Fototermin beim Festival in San Sebastián
Wie findet ihr es, dass Kate und Rooney Mara als echte Schwestern diese intime Filmszene zusammen drehen?