

Herzogin Meghan scheiterte am Palast wegen verletzter Egos
Herzogin Meghans (45) schwierige Zeit im britischen Königshaus könnte laut Royalautor Simon Vigar vor allem auf das Aufeinandertreffen zweier sehr unterschiedlicher Welten zurückzuführen sein. Der langjährige Royalreporter erklärte gegenüber Fox News Digital mit Blick auf Meghans Zeit an der Seite von Prinz Harry (42): "Da prallten zwei Kulturen aufeinander. Ich finde es ausgesprochen schade. Es wäre vermeidbar gewesen, und auf beiden Seiten standen Egos im Weg." Die ehemalige Schauspielerin heiratete Harry 2018 und absolvierte anschließend als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie zahlreiche öffentliche Termine. Bereits 2020 legte das Paar seine royalen Pflichten jedoch nieder. Simon vermutet, dass dabei auch enttäuschte Erwartungen eine Rolle gespielt haben könnten. "Ich denke, sie dachte, dass es mehr Kontrolle über öffentliche Veranstaltungen geben würde, als es der Fall war...", schilderte der Experte seine Einschätzung.
Der Darstellung, die britische Presse habe von Anfang an gegen Harry und Meghan gearbeitet, widerspricht Simon hingegen. "Das ist nicht so, wie ich es in Erinnerung habe, und viele meiner Kollegen erinnern sich ebenfalls nicht so daran", betonte er gegenüber Fox News Digital. Gleichzeitig findet der Autor auch positive Worte für die Sussexes. Er bezeichnete das Paar als großartig und Meghan im Umgang mit der Öffentlichkeit sogar als "ein absolutes Naturtalent". Harry und Meghan selbst hatten ihren Rückzug in der Netflix-Dokuserie "Harry & Meghan" aus dem Jahr 2022 mit Belastungen erklärt, die ein dauerhaftes Weitermachen für sie unmöglich gemacht hätten. Dazu zählten ihrer Darstellung zufolge Spannungen innerhalb der Familie und der Druck durch die Medien. "Es hätte nie so kommen müssen. Wir sprachen immer und immer wieder darüber, saßen nach diesen späten Abendterminen noch lange wach und sagten: 'Wir hätten das für den Rest unseres Lebens weitergemacht'", erinnerte sich Harry in der Doku. Inzwischen lebt das Paar zwar wieder in Großbritannien, allerdings als Privatleute in einem nicht königlichen Zuhause.
Über die Gründe für den Bruch mit dem Palast gibt es weiterhin unterschiedliche Einschätzungen. Zuletzt hatte Royalbiograf Dickie Arbiter Harry und Meghan vorgeworfen, ihre eigene Version der Ereignisse gezielt für ein amerikanisches Fernsehpublikum aufbereitet zu haben. Zudem kritisierte er, dass US-Medien Aussagen aus der Netflix-Dokuserie des Paares zeitweise nahezu ungeprüft als Tatsachen übernommen hätten. Während Harry und Meghan selbst vor allem familiäre Spannungen und den enormen Druck durch die Presse als Gründe für ihren Rückzug nannten, sieht Simon weitere Faktoren. Aus seiner Sicht könnten auch unterschiedliche kulturelle Vorstellungen, enttäuschte Erwartungen an das Leben innerhalb der Monarchie und die Egos auf beiden Seiten zum royalen Aus beigetragen haben.























