Prinzessin Dianas Bruder warnte Prinz Harry vor Hochzeit
Schon vor der Hochzeit von Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) soll es innerhalb der Familie Bedenken wegen der geplanten Ehe gegeben haben. Autor Tom Bower schreibt in seinem 2022 veröffentlichten Buch "Revenge: Meghan, Harry and the War Between the Windsors", dass Charles Spencer (62) seinen Neffen deshalb auf die rasche Heirat angesprochen habe. Der Bruder von Prinzessin Diana (†36) soll dabei auf Bitte von Prinz William (44) gehandelt und versucht haben, Prinz Harry dazu zu bewegen, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken. Die Gespräche sollen vor der Hochzeit am 19. Mai 2018 auf Schloss Windsor stattgefunden haben. Harry und Meghan waren zu diesem Zeitpunkt seit 2016 ein Paar und hatten sich 2017 verlobt. Laut Toms Darstellung stieß die geplante Ehe damit offenbar auch im engsten Familienkreis auf Bedenken.
Zuvor hatte Harry seine damalige Verlobte den engsten Vertrauten seiner verstorbenen Mutter vorgestellt, darunter Dianas Schwestern Lady Sarah McCorquodale (71) und Baroness Jane Fellowes sowie ihre enge Freundin Julia Samuel. Harry habe gehofft, dass sie Parallelen zwischen Diana und Meghan erkennen würden, schreibt der Autor in seinem Buch. Doch die drei hätten diesen Eindruck nicht geteilt und stattdessen Zweifel daran geäußert, ob Meghan in die Royal Family passen würde. Die Bedenken soll Earl Spencer schließlich offen angesprochen haben. Auf Bitte von William habe Dianas Bruder mit Harry gesprochen und ihn angesichts des Tempos der Beziehung zur Vorsicht gemahnt. Tom zufolge stieß der Rat beim Bräutigam auf eine "erbitterte Reaktion". Mit Blick auf Meghans künftige Rolle in der Familie soll Harry selbst später festgehalten haben: "Das würde wirklich sehr schwierig werden."
Zusätzliches Gewicht erhalten die angeblichen Warnungen durch spätere Aussagen aus Dianas einstigem Umfeld. Ihr langjähriger Butler und Vertrauter Paul Burrell (68) erklärte gegenüber Bild, Harry hätte Meghan seiner Ansicht nach nicht geheiratet, wenn seine Mutter noch gelebt hätte. Pauls Aussage reiht sich damit in spätere Spekulationen darüber ein, welchen Einfluss Diana auf die Partnerwahl ihres Sohnes genommen hätte. Von den Vorbehalten aus dem Familienkreis ließen sich Harry und Meghan damals offenbar nicht beirren. Ihre Hochzeit auf Schloss Windsor wurde von einem weltweiten Millionenpublikum verfolgt, wobei Schätzungen von rund zwei Milliarden Zuschauern die Runde machten. Inzwischen sind der Herzog und die Herzogin von Sussex Eltern von zwei Kindern.



























