

Dieser Netflix-Thriller übertrumpft sogar "Bridgerton"
Ein Psychothriller hat die Spitze der weltweiten Netflix-Charts erobert: "His & Hers" war in der ersten Jahreshälfte 2026 die erfolgreichste Serie des Streaminganbieters, wie dieser kürzlich bekannt gab. Zwischen Januar und Juni verzeichnete die Miniserie mit Tessa Thompson (42) und Jon Bernthal (50) in den Hauptrollen stolze 104 Millionen Aufrufe. Damit setzte sich die Produktion gegen sämtliche anderen Serien durch – selbst die vierte Staffel des Dauerbrenners Bridgerton konnte diesen Wert nicht erreichen. Umso überraschender dürfte für viele Zuschauer eine andere Nachricht sein: Eine zweite Staffel des Erfolgsformats ist aktuell nicht geplant. Trotz der enormen Abrufzahlen bleibt es somit vorerst bei den bereits veröffentlichten Folgen. Damit reiht sich die Serie in eine ganze Reihe von Netflix-Thrillern ein, die innerhalb kürzester Zeit für Aufsehen sorgten und andere Produktionen des Streamingdienstes hinter sich ließen.
Im Zentrum der Geschichte stehen die TV-Reporterin Anna, gespielt von Tessa, und ihr entfremdeter Ehemann Jack, verkörpert von Jon. Als sich in ihrer gemeinsamen Heimatstadt ein Mord ereignet, nehmen beide unabhängig voneinander die Ermittlungen auf: Anna recherchiert als Journalistin, Jack als Ermittler. Dabei betrachten sie denselben Fall aus vollkommen unterschiedlichen Blickwinkeln. Neben immer neuen Verdächtigen spielen vor allem die gemeinsame Vergangenheit des Paares und das gegenseitige Misstrauen eine entscheidende Rolle. Die Serie verbindet dadurch klassische Krimi-Elemente mit Beziehungsdrama und psychologischer Spannung. Dass es keine Fortsetzung geplant ist, hat einen einfachen Grund: Die Romanvorlage von Alice Feeney erzählt eine abgeschlossene Geschichte, die mit dem Ende der Miniserie auserzählt ist.
Dass "His & Hers" zu einem derart großen Erfolg werden würde, zeichnete sich laut Hollywood Reporter bereits kurz nach dem Start ab. In der Woche vom 12. bis 18. Januar führte der Thriller die US-Nielsen-Charts mit 2,24 Milliarden gestreamten Minuten an. Damit setzte sich die Produktion sogar vor Stranger Things: Die Kultserie kam nach ihrem großen Finale im selben Zeitraum auf 1,91 Milliarden Minuten. Ein entscheidender Faktor für die Faszination ist dabei die besondere Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Anna und Jack haben sich längst voneinander entfremdet, werden durch den Mordfall jedoch wieder miteinander konfrontiert. Gleichzeitig holt ihre belastete gemeinsame Vergangenheit die beiden nach und nach ein und sorgt zusätzlich zur eigentlichen Ermittlungsarbeit für weitere Spannung.




















