Vanessa Mai vermisst ihren Mann schon, wenn sie Gassi geht
Während andere Menschen, die in einer Paarbeziehung leben, den kurzen Abstecher zum Supermarkt oder die abendliche Runde mit dem Vierbeiner als segensreiche Oase der kurzen Einsamkeit zelebrieren, gerät Vanessa Mai (34) fernab ihres Liebsten schon ab der ersten Minute in eine mittelschwere Identitätskrise: Die Sängerin gibt im Podcast "Schön laut" offen zu, dass ihr selbst diese Mini-Auszeiten von ihrem Ehemann Andreas Ferber schwerfallen. Ob Einkauf oder Spaziergang mit Hund Ikaro – am liebsten ist sie schnell wieder im gemeinsamen Zuhause im schwäbischen Backnang. "Wenn ich allein was mache, allein einkaufen gehe oder allein mit Ikaro laufen gehe, dann fühle ich mich viele Jahre zurückversetzt, als ich halt noch meinen Mädchennamen getragen habe. Das ist so verrückt", erzählt sie. Und der erste Gedanke, wenn sie ohne ihn unterwegs ist? "Schnell zurück in die andere Welt. Das ist ganz verrückt, mir reicht echt schon ein Alleine-Gassi-Gehen, dass ich nach Hause will und wieder mit ihm zusammen sein will."
Die hochgradige Abhängigkeit von der ehelichen Dauerpräsenz kommt freilich nicht von ungefähr: Seit 2013 gehen die beiden gemeinsam durchs Leben und haben die räumliche Distanz über die Jahre auf ein absolutes Minimum reduziert. Die längste räumliche Trennung dauerte gerade einmal sieben Tage – und fühlte sich für Vanessa wie eine Ewigkeit an. "Die längste Zeit, die wir mal getrennt waren, war, als er noch andere Künstler gemanagt hat und er mal in Rio de Janeiro war. Das war eine Woche und das war wie eine halbe Ewigkeit für mich", berichtet sie im Podcast. Ihre enge Verbundenheit genießt die Sängerin dabei sehr: "Mit nichts würde ich das jemals eintauschen", stellt sie klar.
Hinter den launigen Anekdoten über Herzschmerz beim Gassigehen verbergen sich bei der Schlagerschönheit allerdings handfeste Verlustängste, die sich vor allem in den späten Abendstunden regelmäßig Bahn brechen. Im Gespräch mit Podcast-Kollegin Lola Weippert (30) flossen bereits bitterlich die Tränen, als es um die schreckliche Vorstellung ging, den eigenen Partner womöglich zu überleben. "Mein Wunsch ist immer, wenn ihm irgendetwas passieren würde, dass ich sofort an gebrochenem Herzen umfalle." Der Gedanke daran gehe ihr nah: "Ab und zu kommt dann schon auch mal eine Träne. Und es tut weh im Herzen." Gerade deshalb hat Vanessa einen Rat an ihre Zuhörer parat: "Verschwende deine Zeit nicht mit negativen Gedanken, sondern mach dich frei."






















