

Ablehnung: Annika Lau berichtet von ADHS ihres Sohnes
Moderatorin Annika Lau (47) gibt ganz offene Einblicke in ihr Leben als Mama ihres Sohnes Baz, bei dem ADHS festgestellt wurde. Wie sie gegenüber Gala meint, ist es nicht ganz einfach, damit klarzukommen und sie fühlt sich oft hin- und hergerissen. "Es ist diese Gleichzeitigkeit, die einen verrückt macht. Er ist ja mein Sohn, und mein Sohn ist zuerst mal wahnsinnig toll. Er ist unglaublich lustig, superschlau, schnell im Kopf, wenn er möchte. Und dann aber auch wieder so träge und faul", erzählt sie dem Magazin. Dabei sei ihr natürlich auch klar, dass Baz selbst darunter auch leidet. Sie schildert: "Kinder wie er stoßen überall auf Ablehnung, sie sind es mehr gewohnt, angemeckert zu werden und immer die Schuldigen zu sein, als mal etwas Positives zu erfahren."
Mit den Herausforderungen des täglichen Lebens umzugehen, ist für die Frau von Schauspieler Frederick Lau nicht ganz einfach. Gegenüber Gala erzählt sie ganz offen: "Oh, ich weine ganz viel im Auto. Es ist aber alles okay, Leute! Das ist mein Ventil. Ich weine auch auf offener Straße. Ich schäme mich mittlerweile auch nicht mehr so dafür." Außerdem sei ihr Sohn seinem Vater unglaublich ähnlich. Sie beide haben dasselbe Chaos im Kopf. Annika meint sogar: "Die beiden sind wie eine Person, einmal in groß und einmal in klein! Wenn die beiden streiten, ist das so, als würde man zwei Sechsjährigen zuschauen. Die brüllen sich an, schmeißen Sachen, aber fünf Minuten später liegen sie sich in den Armen und sagen: Alles okay, wir schaffen das!"
Um den Familienalltag trotz allem zu meistern, haben Annika und Frederick sich eine Strategie zurechtgelegt. Im Interview mit RTL erzählten die beiden einmal: "Ruhig bleiben, einfach immer entspannt bleiben. Immer weitermachen und sich nicht unterkriegen lassen. Und Liebe, Liebe ist das Wichtigste." Das funktioniert ganz gut, immerhin sind die beiden schon 12 Jahre zusammen und haben mittlerweile drei Kinder.



















