Julian Stoeckel lästert über Sommerhaus-Looks der anderen
Jogginghose statt feinem Zwirn und dazu ausgetretene Schlappen – für Julian F. M. Stoeckel (39) grenzen die Looks seiner Mitstreiter im Sommerhaus der Stars an ein echtes Verbrechen gegen den guten Geschmack. Im Podcast "Ryona" nimmt der Realitystar die Optik der Konkurrenz nun genau unter die Lupe und zieht ein schonungsloses Fazit. Vor allem ungeschminkte Gesichter und ungewaschene Mähnen bringen den Prominenten auf die Palme. "Warum ziehen die sich eigentlich alle so einfach an?", wettert der Entertainer ungeniert und teilt kräftig gegen das Kandidatenfeld aus. "Sie wollen alle Fernsehstars werden und sehen aus, als wenn sie bei Tante Elisabeth im Schrebergarten sitzen", stänkert Julian weiter. Wer im Rampenlicht stehe, müsse dem Publikum schlichtweg etwas fürs Auge bieten. Während er sich selbst täglich akribisch herausgeputzt habe, um dem Unterhaltungsformat die nötige Dosis Glamour zu verleihen, sieht er bei den anderen Teilnehmern nur optischen Notstand: "Olle Jogginghosen, olle Flipflops, ungeschminkt, ungemachte Haare. So sehen doch keine Stars aus!"
Hinter der Modeschelte verbirgt sich allerdings eine noch grundlegendere Unzufriedenheit mit der gesamten Branche. Julian findet, dass dem deutschen Reality-TV das Bunte, Schillernde und Unbeschwerte abhandengekommen sei. Seine Theorie: Viele Protagonisten würden gezielt von Produktion zu Produktion hetzen, Skandale künstlich inszenieren und mit einer Art innerem Skript möglichst viel Sendezeit ergaunern. Formaten wie "Promis unter Palmen", "Promi Big Brother", dem "Dschungelcamp" und dem "Sommerhaus" würden daher inzwischen schlichtweg die "echten Stars" fehlen. Klassische Berühmtheiten brächten schließlich von Natur aus eine gewisse "Leichtigkeit, eine Alterslosigkeit, einen Charme, einen Stil" mit, wohingegen in aktuellen Shows eine erdrückende, unglamouröse Schwere dominiere.
Julian und sein Partner Marcell Damaschke zogen in der aktuellen Staffel der Sendung als Nachrücker in das Feriendomizil ein und sorgten damit für ordentlich Wirbel. Schon kurz nach der Ankunft stellte der Ex-Dschungelcamper klar, dass ihn weniger die vermeintlich fehlende Intelligenz seiner Mitbewohner störte, sondern deren verbissener Umgang miteinander. Besonders überrascht zeigte er sich von der humorlosen und verkrampften Art vieler jüngerer Paare in der Unterkunft – darunter beispielsweise Anita Latifi (30) und Fabrice Neda, Michelle Daniaux und Sandro Ritzini sowie Nico Legat (28) und Laura Parrinello. Julians Breitseite gegen die Bochholter Freizeitoutfits reiht sich damit jedenfalls nahtlos in sein ohnehin kritisches Fazit zur aktuellen Realitylandschaft ein.




























