Traurige Nachrichten aus dem spanischen Fußball: Jesús de Miguel (†30) ist tot. Der Angreifer des CD Tenerife starb am Dienstagmorgen im Alter von 30 Jahren. Er war am Montagabend in einem Zweitligaspiel gegen den FC Andorra schwer verunglückt. In der 97. Minute prallte er heftig mit Torwart Jesús Owono zusammen und verlor noch auf dem Spielfeld das Bewusstsein. Anschließend wurde der Sportler auf einer Trage abtransportiert. Auf dem Weg in das Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria auf Teneriffa erlitt er einen Herz-Kreislauf-Stillstand und musste wiederbelebt werden. Zunächst kam Jesús in einem stabilen, aber ernsten Zustand in der Klinik an. Sein Verein verbreitete zwischenzeitlich noch hoffnungsvolle Nachrichten. In der Nacht traten jedoch Komplikationen auf und sein neurologischer Zustand verschlechterte sich. Am Dienstagmorgen gab der CD Tenerife schließlich in den sozialen Medien bekannt, dass der Fußballer um 8:00 Uhr verstorben sei.
Nach dem folgenschweren Zusammenstoß wurde die Partie beim Stand von 2:2 unterbrochen. Der Torwart des FC Andorra sah unmittelbar nach der Szene die Rote Karte. Während Jesús im Krankenhaus behandelt wurde, informierte der CD Tenerife über seinen Zustand. Wenige Stunden später musste der Klub dann die tragische Nachricht verkünden. "Gebrochen vor Schmerz, mit zugeschnürter Kehle und unfähig zu glauben, dass dies die Wirklichkeit ist, gibt der CD Tenerife den tragischen Tod von Jesús de Miguel an diesem Dienstag, dem 3. November 2026, um 8:00 Uhr bekannt", hieß es in der Mitteilung des Vereins in den sozialen Medien. Nach der zunächst erfolgreichen Wiederbelebung hatte sich der Zustand des Angreifers über Nacht dramatisch verschlechtert. Am Dienstagmorgen bestätigte der Klub daraufhin, dass Jesús die Folgen des Zusammenpralls nicht überlebt hatte.
In seinem Statement machte der CD Tenerife außerdem klar, wie groß die Trauer im Verein ist: "Es gibt keine tröstenden Worte; es gibt absolut nichts, was dieses von Traurigkeit erfüllte Gefühl lindern könnte." Auch die Familie des Fußballers meldete sich zu Wort. Die Angehörigen bedankten sich für die zahlreichen Zeichen der Unterstützung, die sie erreicht hatten. Gleichzeitig baten sie ausdrücklich darum, ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit so weit wie möglich zu respektieren. Bereits unmittelbar nach dem Unfall hatte auch der FC Andorra, der Gerard Piqué (39) gehört, öffentlich Anteil genommen. "Der FC Andorra spricht Jesús de Miguel nach dem schweren Unfall während des heutigen Spiels seine volle Unterstützung und seine besten Wünsche aus. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung. Unsere Gedanken sind bei dem Spieler, seiner Familie und dem CD Tenerife", lautete die damalige Mitteilung des Klubs in den sozialen Medien. Zu diesem Zeitpunkt war das tragische Ausmaß des Zusammenstoßes noch nicht bekannt.






















