Bryan Seaver setzt sich nun juristisch gegen die Vorwürfe der Nachlassverwalter seiner verstorbenen Tante Dolly Parton (†80) zur Wehr. Wie TMZ berichtet und aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die dem US-Portal vorliegen, hat der Neffe der Countrylegende weitere Unterlagen eingereicht. Darin beantragt er, die einstweilige Verfügung gegen ihn aufzuheben und das Verfahren endgültig einzustellen. Bryan bestreitet darin, Dollys langjährigen Manager Danny Nozell bedroht zu haben. Auch gegenüber anderen Personen aus dem Umfeld des Nachlasses und der Unternehmen der Sängerin habe er sich nicht einschüchternd verhalten. Im Zentrum des Konflikts stehen Textnachrichten, die Bryan nach eigener Darstellung lediglich als Scherz verschickt habe. Ernst gemeinte Drohungen seien das nicht gewesen. Zudem fordert er die Erstattung sämtlicher Kosten, die ihm durch den Rechtsstreit entstanden sind. Nach wochenlangen Vorwürfen der Gegenseite wehrt sich der frühere Sicherheitschef damit nun mit eigenen rechtlichen Schritten.
Als Beleg führt Bryan an, wie Danny auf die Nachrichten reagiert habe. Die Antworten des Managers zeigten seiner Ansicht nach, dass dieser den lockeren Ton durchaus verstanden habe. Auch den Vorwurf, er habe im Umfeld des Nachlasses eine "Atmosphäre der Angst" geschaffen, weist der Neffe zurück. Ebenso wenig habe er sich "empörend oder unterdrückend" verhalten, heißt es in den Gerichtsunterlagen. Die für den Nachlass zuständige Gesellschaft hatte die einstweilige Verfügung im September erwirkt, kurz nachdem Bryan als Sicherheitschef entlassen worden war. Auslöser waren seine Nachrichten an Danny. Inzwischen versucht die Gesellschaft außerdem, an Bodycam-Aufnahmen eines Polizeieinsatzes zu gelangen, bei dem die Beamten nach Dollys Tod mit Bryan zu tun hatten. Bryan will seinerseits erreichen, dass die Klage endgültig abgewiesen wird. Damit soll verhindert werden, dass die Nachlassverwaltung denselben Fall zu einem späteren Zeitpunkt erneut gegen ihn vorbringen kann.
Dolly war am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben. Bryan stand jahrzehntelang an der Seite seiner berühmten Tante und war als Sicherheitschef für ihren Schutz verantwortlich. Im September wurde die Zusammenarbeit mit ihm von der für den Nachlass zuständigen Gesellschaft beendet. Der juristische Konflikt dreht sich um eine einstweilige Verfügung, die nach mutmaßlichen Drohnachrichten gegen Bryan erwirkt wurde. Er bestreitet die Vorwürfe und wehrt sich nun vor Gericht dagegen. Auch beim Rest der Familie herrscht Zwist um Dollys Erbe. Lange müssen die Beteiligten nicht auf die nächste juristische Runde warten: Anfang November 2026 soll der Fall vor Gericht weiterverhandelt werden. Dann wird sich zeigen, wie das Gericht auf Bryans Anträge reagiert und ob die einstweilige Verfügung gegen ihn bestehen bleibt.





























