In Deutschland blickt sie uns derzeit von zahlreichen Plakatwänden an. Bernadette Lafont (✝74) ist mit ihrem Film "Paulette" gerade Gesprächsthema Nummer eins, denn darin spielt sie eine 80-Jährige, die aus der Not heraus im hohen Alter zur Drogenhändlerin wird.

Nun wird die vielversprechende Spielzeit des Streifens durch eine traurige Meldung überschattet: Gestern verstarb die Grande Dame des französischen Kinos im Alter von 74 Jahren in ihrem Heimatort Nimes, wo sie seit Montag in einem Krankenhaus behandelt wurde. Die Todesursache ist nicht bekannt. Berühmtheit erlangte Lafont bereits in den 50er Jahren als Muse der Nouvelle Vague und durch die Filme "Die Unverschämten", "Die Enttäuschten" und "Schritte ohne Spur". Ihren Durchbruch als Schauspielerin hatte sie im Film "Der schöne Serge" und wirkte insgesamt in über 100 Produktionen mit, darunter auch zahlreiche Theaterstücke und Fernsehfilme. Im Jahre 2003 erhielt sie den Ehrencésar für ihr Lebenswerk.

Bernadette hinterlässt zwei erwachsene Töchter, denen wir hiermit unser herzliches Beileid aussprechen.

WENN
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